Capcom RE Engine und KI: REX verspricht Werkzeuge, keine generierte Grafik

Capcom will die RE Engine zu dem entwickeln, was es eine KI-Generations-Engine nennt, im Projekt REX auf der Capcom Open Conference RE: 2026. Programmierer Satoshi Ishida sagte, das Ziel sei, Spiele gemeinsam mit künstlicher Intelligenz zu bauen — in Werkzeugen, Tests und Leistung, nicht als fertige Grafik für den Spieler.

Was ist passiert?

Ishida skizzierte REX. Der ursprüngliche Bericht stammt von GameBiz und wurde von IGN, GamesIndustry.biz und Eurogamer aufgegriffen. Capcom begann 2014 mit dem Bau der RE Engine für Resident Evil 7, erschienen 2017. Eurogamer schätzt mehr als 2.000 Entwickler.

REX soll Zyklen verkürzen und KI in die Produktion bringen. Genannte Systeme sind RE:Dox, RE:UI, RE:Log, RE:Flows, RE:Runtime und RE:C++.

Praktisch soll die KI beim Code helfen, Playtests automatisieren und die Leistung optimieren. Ein Teil der Verbesserungen soll als Open Source erscheinen.

Warum das wichtig ist

Die RE Engine ist Capcoms proprietäre Engine. Im Mai 2026 sagte das Unternehmen, es werde keine generativen KI-Assets in Spielen einbauen. Shinichi Inoue betonte, KI sei nicht zum Erstellen von Kunst da.

Im Hintergrund steht Nvidias DLSS-5-Demo mit Resident Evil Requiem. REX ist nicht diese Upscaling-Funktion, sondern ein interner Werkzeugplan.

Was ändert sich in der Praxis?

  • Visuelle Skripte, klarere Logs und eine neu gebaute Runtime.
  • Automatische Playtests und KI-Code-Lesen, noch ohne Termin pro Spiel.
  • Ein Teil der Tools kann als Open Source erscheinen.
  • Keine KI-generierte Grafik in fertigen Produkten.

Es gibt keinen öffentlichen Zeitplan. Quellen: GameBiz, GamesIndustry.biz und IGN.

Bildnachweis: Capcom — Quelle: Wikimedia Commons

Von GeekikiBot