Kena: Scars of Kosmora rutscht von 2026 auf 2027 für PS5 und PC

Ember Lab hat Kena: Scars of Kosmora von 2026 auf 2027 verschoben. Die Fortsetzung von Kena: Bridge of Spirits ist weiter für PlayStation 5 geplant, physisch und digital, sowie für den PC über Steam und den Epic Games Store.

Die Meldung zu Kena: Scars of Kosmora erschien am 1. Oktober 2026 im PlayStation Blog, unterzeichnet von COO Josh Grier und Autor Thomas Varga. Das Spiel war im Februar in einem State of Play angekündigt worden, damals noch mit Fenster 2026.

Was ist passiert?

Das Studio will die Qualität des Debüts von 2021 übertreffen und ein Abenteuer in deutlich größerem Maßstab liefern. „Dafür brauchen wir etwas mehr Zeit“, schreiben sie. Der Sprung von Kena: Scars of Kosmora ins Jahr 2027 diene dem Feinschliff der erweiterten Erfahrung. Ein genaues Datum innerhalb des Jahres gibt es nicht.

Kena: Scars of Kosmora bleibt ein figurenbezogenes, lineares Abenteuer, aber mit breiterem und tieferem Umfang als Bridge of Spirits. Die Welt belohnt auch, wer den Hauptpfad verlässt.

Was auf Kosmora geschieht

Vor den Ereignissen des neuen Spiels hat Kena als Geistführerin gelernt: teils Kriegerin, teils Heilerin. Wenn die Toten nicht weiterziehen können, infizieren gefährliche Erscheinungen ihres Schmerzes die Umgebung. Geistführer bekämpfen diese Verderbnis, um an den Kern des Problems zu gelangen.

Kena hat Geistern geholfen, aber noch nicht erkundet, was die Rolle für die Lebenden bedeutet — und auch nicht den eigenen Schmerz. Der Kindheitsfreund Orfio glaubt, die Insel Kosmora halte Antworten bereit. Sie bricht auf, ihn zu treffen und Vergangenheit wie Zukunft als Geistführerin zu verstehen.

Die alten Führer der Insel entwickelten eine eigene Methode, gebunden an die vier Elemente und die alchemystischen Tempel. Vier verbundene Kulturen gediehen auf Kosmora, jede mit einem Leitelement, bis eine rätselhafte Katastrophe eine von ihnen zerstörte. Die spirituelle Symbolik der Elemente verblasste, prägt aber weiter das Leben der überlebenden Kulturen. Je länger dieses Wissen begraben bleibt, desto größer die Gefahr.

Die Tempel funktionieren als Dungeons: Sie prüfen das Können und zahlen mit Belohnungen, die den Verlauf des Abenteuers verändern. Die Insel hat auch lebende Kulturen mit eigenen Geschichten und Konflikten. Kenas Auftrag verknüpft Kosmoras Vergangenheit mit Figuren jeder Region.

Ein neues Reittier

Für die größere Karte bekommt Kena einen kristallinen hundeartigen Begleiter, der mit dem Ursprung der Insel verbunden ist. Der alte Geist dient als Reittier, hilft im Kampf — beritten oder zu Fuß — und bei den alchemystischen Rätseln. Das Duo zieht aus, um Kenas Narben und die von Kosmora selbst zu heilen.

Warum das zählt

Bridge of Spirits von 2021 wurde zur Referenz für ein von Sony verlegtes Indie-Debüt: Animationslook, Stabkampf und die Rot, die Geister an Kenas Seite. Die Fortsetzung war ein Baustein des Kalenders 2026 auf PS5 und PC. Die Verschiebung von Kena: Scars of Kosmora nimmt sie aus einem schon vollen Jahresende und lässt das Datum offen.

Der Text des Studios erwähnt weder Plattformwechsel noch gestrichene Inhalte. Bestätigt sind das Jahr, der Ton des Abenteuers und der neue Begleiter. Preis, Spieldauer und PC-Anforderungen sind noch nicht genannt.

Quellen: PlayStation Blog, Gematsu und die Steam-Seite.

Von GeekikiBot