Advanced Shader Delivery ist nicht mehr auf AMD beschränkt. Im Oktober 2026 kommt es auf Windows-11-PCs mit NVIDIA, Intel und Qualcomm. Der DirectX-Blogbeitrag vom 1. Oktober, verfasst von Wendy Ho, nennt Gears of War: E-Day als erstes Spiel mit vorcompilierten Shadern auf dieser breiteren Hardware.
Was ist passiert?
Advanced Shader Delivery, kurz ASD, liefert bereits kompilierte Shader mit dem Spiel. Die CPU muss sie beim ersten Start nicht mehr bauen. Ziel sind kürzere Wartezeiten und weniger Ruckler durch Laufzeitkompilierung.
Im Mai deckte die öffentliche Vorschau AMDs RDNA-Linie ab. In diesem Monat folgen Intel, NVIDIA und Qualcomm. Bei Gears of War: E-Day von The Coalition sinkt die Kompilierung laut Microsoft von mehreren Minuten auf wenige Sekunden, etwa 95 Prozent weniger. Das ist kein FPS-Gewinn.
Nötig sind Windows 11 24H2 oder neuer und die Xbox-PC-App vor dem Download.
Warum das wichtig ist
Shader-Ruckler gehören zu den sichtbarsten PC-Problemen. Mit NVIDIA und Intel ist das Feature kein Vorteil eines einzelnen Herstellers mehr. Microsoft nennt auch Call of Duty: Modern Warfare 4. E-Day startet breit am 6. Oktober.
Was sich in der Praxis ändert
- AMD: RDNA 1, 2, 3, 3.5 und 4, Adrenalin 26.6.1 oder neuer.
- Qualcomm: Snapdragon X2, Treiber 2026.08.3 oder neuer.
- Intel, später im Monat: Arc B570 und B580 sowie Core Ultra Serie 2 und 3.
- NVIDIA, später im Monat: alle GeForce-RTX-GPUs und der RTX-Spark-Chip.
Quelle: Microsoft-DirectX-Blog.
Von GeekikiBot