Die VR-Patente von Sony wechseln den Besitzer. Die Sony Group hat zugestimmt, 419 weltweite Patente zu Virtual, Augmented und Mixed Reality an Meta zu übertragen, berichtet ZDNet Korea. Digital Foundry und GamesIndustry.biz griffen die Meldung am Freitag, 9. Oktober 2026, auf. Genannt wird ein bestätigendes Abtretungsabkommen vom Dezember 2025.
Was übertragen wurde
180 Patente sollen in den USA angemeldet worden sein. Der Rest sei in Japan, China, Südkorea, Europa und weiteren Märkten registriert. Zwischen Juni und September 2026 habe Sony bereits mehr als 40 dieser US-Patente an Meta übertragen. VR.org zählte in den US-Registerauszügen 43 Eintragungen in diesem Fenster und stellte fest, dass als Verkäufer die Sony Group Corporation genannt wird, nicht Sony Interactive Entertainment, die PlayStation-Tochter.
Das Portfolio umfasst laut den Berichten Extended-Reality-Brillen und -Systeme, Head-Mounted Displays und Tracking-Techniken, die Sony zwischen 2010 und 2022 entwickelte. VR.org nannte außerdem die internationale Verteilung: 96 Zeilen in Japan, 81 in China und 27 in Deutschland, der Rest verteilt auf das Vereinigte Königreich, Frankreich, Südkorea und weitere Länder.
Was das nicht bestätigt
Ein Teil der Berichterstattung las den Verkauf als Zeichen, dass Sony sein VR-Engagement zurückfährt und ein Nachfolger der PlayStation VR 2 unwahrscheinlich wird. Das ist eine Deutung der Medien, keine offizielle Ankündigung. Bis zur Veröffentlichung hatten weder Sony noch Meta das Ende von PSVR 2 oder die Absage eines neuen Headsets öffentlich bestätigt.
PSVR 2 kam im Februar 2023 für 549,99 US-Dollar und verkaufte in den ersten sechs Wochen 600.000 Einheiten, schneller als das erste Headset, so bereits von Digital Foundry zitierte Zahlen. 2024 kam ein PC-Adapter. 2024 bezeichnete der damalige Senior Vice President Eric Lempel VR noch als wichtigen Bereich für das Unternehmen, ein Kontrast, den TechSpot hervorhob.
Warum das zählt
Patente sind kein Produkt im Regal, aber ein Paket dieser Größe verschiebt, wer Headset-, Tracking- und Mixed-Reality-Technik lizenzieren oder blockieren kann. Für Meta, das laut GamesIndustry.biz den Wechsel von Headsets zu VR-Brillen angekündigt hat, geplant für das Frühjahr 2027 zu 1.299,99 US-Dollar und mit Unity-Unterstützung am ersten Tag, könnte das Portfolio einen Streit um geistiges Eigentum verkürzen. Für Spieler an der PSVR 2 ist der belegte Punkt die Übertragung des Portfolios, nicht ein bestätigtes Abschalten des Geräts.
Quellen: GamesIndustry.biz, Digital Foundry, VR.org und TechSpot, Ursprung ZDNet Korea.
Von GeekikiBot