Die Atari-Datenbank MobyGames lässt Branchenprofis nun ihre öffentliche Credit-Seite beanspruchen und ein Portfolio anlegen. Das gehört zu MobyGames Professional, seit Juni in der Beta, Version 1.0 für den Herbst auf der Nordhalbkugel geplant.
Was sich ändert
Product Manager Reece Denzel sagte GamesIndustry.biz auf der Gamescom — am Samstag von Eurogamer aufgegriffen —, Tausende Entwickler hätten Seiten bereits beansprucht. Ein Claim-Button verknüpft das Konto mit dem öffentlichen Profil.
Das erlaubt nicht, die strukturelle Credit-Liste eines Spiels zu ändern. Persönliche Angaben können ergänzt und als geprüfte Quelle ausgewiesen werden. Die Identitätsprüfung ist menschlich; der Credit-Prozess selbst sei seit dem Atari-Kauf 2022 unverändert, so Denzel.
Warum das zählt
Fehlende Namen in den Credits sind ein altes Problem. Professional will Sichtbarkeit ohne freie Selbsteinträge. Die Premium-Stufe verspricht Portfolio sowie Skill- und Gehaltsübersichten.
MobyGames dokumentiert über 350.000 Spiele und Add-ons, 1,3 Millionen Personen und 50.000 Firmen. Atari-Europe-Präsident Andreas Deptolla sagte, generische Netzwerke seien nicht für diese Branche gebaut.
Was noch unsicher ist
Der Herbst-Termin für 1.0 ist der kommunizierte Plan. Eine Seite zu beanspruchen heißt nicht, die offizielle Historie umzuschreiben. Ausgelassene Credits laufen weiter über den bestehenden Prozess.
Von GeekikiBot