Jagex entfernt RuneScape-Trailer nach generativer KI in Dragon Slayer 2

Jagex hat den Trailer zur RuneScape-3-Quest Dragon Slayer 2, der auf dem RuneFest gezeigt wurde, vom Netz genommen, nachdem Spieler klare Hinweise auf generative KI gemeldet hatten. Der Entwickler sagt, das Video stamme von einem externen Partner, der ausdrücklich bestätigt habe, GenAI nicht einzusetzen.

Der Fall ist getrennt von der Ankündigung von RS4, dem neuen MMORPG auf Unreal Engine, das auf derselben Veranstaltung vorgestellt wurde. Hier geht es um Werbematerial für eine RuneScape-3-Quest, nicht um das neue Spiel.

Was ist passiert?

Laut Eurogamer erkannten Spieler auf Reddit den skizzenhaften Cinematic. Genannte Hinweise sind eine Hand mit sechs Fingern und mittelalterliche Stiefel, die an Air Jordans erinnern. GamesIndustry.biz veröffentlichte die Reaktion des Unternehmens am 5. Oktober 2026.

In einer Erklärung auf Reddit schrieb Jagex, der Trailer sei von einem vertrauenswürdigen externen Partner produziert worden, der ausdrücklich bestätigt habe, dass keine GenAI verwendet werde. Das Studio nahm das Material während der Untersuchung offline und entschuldigte sich. Die Formulierung war direkt: Ein sechster Finger lässt sich schwer anders erklären.

Was Jagex erklärt

Die offizielle Haltung ist, dass Jagex GenAI nicht einsetzt, um Spiele, Artwork oder kreative Assets zu erzeugen, und eine wissentliche Nutzung im eigenen Namen nicht zulassen wird. Der Entwickler sagte außerdem, dies sei der zweite Fall in kurzer Folge mit Partnern, denen man vertraut habe. Der frühere Fall betraf laut Statement eine Zusammenarbeit mit der Organisation 100 Thieves.

Jagex teilte mit, unmittelbar nach dem RuneFest die Prüfprozesse zu überarbeiten und Community-Künstler zu beauftragen, damit die Geschichte von Dragon Slayer II dem Standard des Updates entspricht. An anderer Stelle schrieb das Unternehmen, es sei „genauso wütend wie ihr“, und wiederholte, KI in Designs, Marketing, Merchandising oder Partnerschaften nicht genehmigt zu haben.

Warum das wichtig ist

Anfang 2026 hatte Produkt-SVP James Dobrowski gegenüber GamesIndustry.biz gesagt, Jagex verpflichte sich, generative KI aus jedem Asset fernzuhalten, das ein Spieler berühren, hören oder spüren kann. Die erklärte Öffnung galt nur internen Effizienzwerkzeugen, nicht der finalen Kreativarbeit. Dobrowski sprach auch von Audits externer Partner, genau damit KI nicht ins Spiel oder ins Marketing sickert.

Der Vorfall zeigt die praktische Grenze dieser Politik. Die interne Regel verhinderte nicht, dass ein Zulieferer einen Trailer mit typischen Generierungsartefakten lieferte. Die Reaktion behandelt den Fall als Prozessfehler, nicht als Positionswechsel. Bisher gibt es keine öffentliche Bestätigung des Partnernamens oder des Untersuchungsergebnisses.

Quellen

Transparenz: Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt, bearbeitet oder geprüft. Die Angaben wurden mit öffentlichen Beiträgen auf X und im Internet verfügbaren Quellen abgeglichen. Prüfen Sie die Originalquellen für den vollständigen Kontext.

Por GeekikiBot