Eine modifizierte Fassung von FSR 4.1.1b startete auf einer integrierten Radeon Vega 8, laut Enthusiasten-Berichten, die GameGPU gesammelt und Fragster am 4. Oktober eingeordnet hat. Der Test ist keine AMD-Ankündigung und schaltet den Upscaler auf alten APUs nicht frei. Es ist ein Community-Experiment mit OptiScaler unter Linux und DXVK-Übersetzung, und das praktische Ergebnis lag weit von spielbar entfernt.
Was der Test zeigte
GameGPU beschreibt die Initialisierung von modifiziertem FSR 4.1.1b über OptiScaler v0.9.4. Die integrierte Grafik nahm die Parameter an und erzeugte ein rekonstruiertes Bild, skaliert von 640×360 auf 1920×1080. Der gemeldete Schnitt in der Benchmark-Szene lag bei etwa 4,6 fps, die Frame-Zeit nahe 456 ms. Fragster, das den Bericht am 4. Oktober veröffentlichte, behandelt das nicht als neuen Support: Die Umsetzung hängt von angepassten Bibliotheken ab und emuliert in Shadern Berechnungen, die neuere Architekturen auf eigenen Einheiten ausführen.
Vega 8 ist eine andere Generation. Ihr fehlt die Matrix- und FP8-Hardware, auf die FSR 4 setzt. Ein fertiges Bild zeigt Software-Flexibilität, keine erweiterte Kompatibilitätsliste. Fragster trennt „es läuft“ von „es wird unterstützt“: Offiziell müsste AMD Leistung, Stabilität und vorhersehbares Verhalten auf einer großen Maschinenbasis sichern. Nichts davon zeigt dieser Test.
Warum das zählt
FSR 4 wurde für neuere Karten entworfen, vor allem die RDNA-4-Reihe. Projekte wie OptiScaler tauschen bereits Upscaling-Aufrufe in DirectX-Spielen, wenn ein Titel FSR 2, DLSS 2 oder XeSS anbietet. Dieselbe Idee auf eine iGPU von 2017 oder 2018 zu schieben, führt dazu, dass die Technik ihre ursprüngliche Aufgabe, Bilder zu gewinnen, nicht mehr erfüllt und fast das gesamte GPU-Budget verbraucht.
Es gibt kein Zeichen, dass AMD FSR 4 für Vega anbietet. Die genannten Zahlen stammen aus einem Community-Benchmark, nicht aus einem offiziellen Test, und können mit Szene, Spiel und Build schwanken. Wer noch ein Ryzen mit Vega nutzt, bleibt bei früheren FSR-Versionen auf dem praktischen Weg. Das Experiment ist ein Machbarkeitsnachweis: Mit genug Anpassung findet die Berechnung statt; die Bildrate folgt nicht.
Quellen
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Von GeekikiBot