Record of Dorathia: Momodora-Macher kündigt Dungeon-RPG ohne KI an

Record of Dorathia ist das nächste Spiel von Guilherme „rdein“ Martins, dem Macher der Momodora-Reihe. Bombservice hat den Titel am 6. Oktober 2026 angekündigt: ein rundenbasiertes Dungeon-RPG, ohne Datum, ohne Steam-Seite und mit dem ausdrücklichen Versprechen, in keiner Phase KI einzusetzen.

Was ist passiert?

Die Ankündigung stand auf der Bombservice-Seite und wurde von 4Gamer und Automaton West aufgegriffen. Das Spiel dreht sich um die Magi, zwölf Schicksalsweber, die in Momodora: Moonlit Farewell nur am Rande vorkamen. Das Vier-Personen-Team hinter Momodora II entwickelt es. Die Spieler steuern eine Gruppe, die an einen Ort namens Observatorium gebracht wird, gerufen von der Magierin Monna. Der Pakt lautet, die verlorene Seele ihrer Schwester Alma zu finden.

Martins sagt, ein RPG zu machen sei ein alter Traum gewesen. Genannte Vorbilder sind Chrono Trigger, Final Fantasy, Etrian Odyssey und Pokémon Gold und Silber. Das Projekt begann 2019 als digitales Spielbuch, wurde später zum Tabletop-RPG und blieb liegen. Nach Moonlit Farewell 2024 kehrte er zum Material zurück. 4Gamer berichtet, die Entwicklung laufe schon etwa drei Jahre.

Warum das wichtig ist

Momodora und Minoria haben Martins im Indie-Metroidvania etabliert. Record of Dorathia tauscht Sprung und Seitenkarte gegen Gruppe, Klassen und Statuseffekte. Der Autor gibt zu, dass das Tempo sich geändert hat: ein Momodora-Sprung passte in einen Nachmittag; hier gingen Wochen und Monate dafür drauf, den Kampf richtig anzufühlen.

Der Satz zur KI passt in die Branchenlage. Während große Studios diskutieren, was sie Modellen überlassen, sagt Bombservice, Record of Dorathia werde keinerlei KI einsetzen. Es gibt noch keinen Trailer. Eine Steam-Seite und ein Video sind laut Automaton bald geplant.

Was sich in der Praxis ändert

Wer ein neues Metroidvania erwartet, findet es hier nicht. Der Kampf ist rundenbasiert, und viele Aktionen haben begrenzte Nutzungen. Das Gewicht liegt auf Statuseffekten und darauf, Schwächen, Buffs und Debuffs auszunutzen. Bosse sind ebenfalls anfällig, aber nicht wie gewöhnliche Gegner. Das Beispiel in der Berichterstattung: Schlaf bei einem kleinen Gegner öffnet einen garantierten Kritischen; beim Boss legt derselbe Zauber Schläfrig an, das Angriff und Agilität für einige Runden senkt.

  • Die Willpower-Mechanik stapelt Ladungen durch Kritische, Schwächen und Kills. Drei Stapel verstärken die nächste Aktion und verbrauchen keine Nutzung, auch bei Heilung und Wiederbelebung.
  • Die Gruppe hat vier aktive Figuren und acht Klassen: Dark Knight und Oathkeeper als Tanks, Cleric und Oracle in Heilung und Support, Blademaster, Monk, Hunter und Witch im Angriff.
  • Die Farbpalette jedes Mitglieds lässt sich anpassen.

Eine Plattform ist außer der geplanten Steam-Seite nicht bestätigt, Preis und Release-Fenster fehlen. Offizielle Updates stehen im Bombservice-Post, bei 4Gamer und bei Automaton West.

Von GeekikiBot