Die in Tianjin vorgestellte 3-Gramm-Gehirn-Computer-Schnittstelle sitzt auf der Kopfhaut und verschwindet zwischen den Haaren. Die Universität Tianjin und Shengong Diting (Tianjin) Technology nennen das nichtinvasive System „Shengong · Xumi · Brain Cube“. IT Home verzeichnete die Ankündigung am 4. Oktober 2026: unter 2 Kubikzentimeter und der Anspruch, das bisher kleinste und leichteste angekündigte nichtinvasive System zu sein.
Was ist passiert?
Das Projekt kommt aus dem Haihe-Labor. Statt Kappe, Helm oder Stirnband stecken EEG-Elektroden, Schaltung, Akku und Funk in einem Modul auf der Haut. EEG zeichnet die elektrische Hirnaktivität von außen auf, ohne Operation.
Das Kernargument ist fast unsichtbares Tragen. Nichtinvasive Geräte sind oft sperrig. Ein 3-Gramm-Modul öffnet aus Sicht der Autoren einen Weg zu Medizin, Konsum und Industrie. Das ist noch eine Absicht, kein Produkt mit genanntem Preis.
Was das System verspricht
IT Home berichtet, die Kernwerte erfüllten die chinesische Norm GB 9706.226-2021. Die Laufzeit liegt bei 8 bis 10 Stunden bei 1.000 Hz. Preis, Verkaufsdatum und Kanalzahl fehlen.
Das Labor startete zudem ein Projekt mit Unternehmen und Hochschulen. Im Fokus steht ein Sicherheitsmodell für Beschäftigte in Sonderaufgaben. Das ist angewandte Forschung, keine Großvalidierung.
Warum das zählt
Implantierbare Schnittstellen brauchen eine Operation. Der nichtinvasive Weg lässt sich leichter testen. Historische Engpässe sind ein schwaches Signal und unbequemes Gerät. Ein 3-Gramm-Modul löst die Signalqualität nicht allein, senkt aber die Alltagshürde, wenn die Erfassung außerhalb des Labors stabil bleibt.
Unabhängige Daten und eine kommerzielle Zulassung fehlen noch. Bestätigt sind Ankündigung, Größe, Gewicht, Laufzeit und der geplante Einsatz. Die Originalquelle ist IT Home.
Von GeekikiBot