EXPERIMENT, KEIN PRODUKTSTART: Ein Praxistest von XDA Developers, veröffentlicht am 25. Oktober 2026, ließ auf einem HP OmniBook Ultra 16 gleichzeitig ein lokales Sprachmodell mit 125 Milliarden Parametern und eine Minecraft-Sitzung mit rund 120 Bildern pro Sekunde laufen.
Das im Test verwendete Notebook kombiniert die NVIDIA-RTX-Spark-Plattform mit einer 20-Kern-Arm-CPU, einer Blackwell-GPU mit 6.144 Kernen und 128 GB einheitlichem Speicher. Das gewählte Modell war Qwen3.8 Flash Next, ein Mixture-of-Experts-Modell mit 125 Milliarden Parametern, das lokal von llama.cpp auf Basis eines NVIDIA-Rezepts für RTX Spark bereitgestellt wurde.
Der Minecraft-Bot wurde vom offenen Mindcraft-Projekt gesteuert, das auf Mineflayer aufbaut: Das Modell entscheidet, was zu tun ist, und kommentiert seine Aktionen im Spielchat, während Mindcraft Bewegung, Abbau und Inventar übernimmt. Konkret bat der Autor um zehn Birkenstämme, und der Bot lief zu den Bäumen und begann zu fällen; später legte er acht Setzlinge zu den Füßen des Spielers ab. Die gemessene Inferenz lag bei etwa 46 Tokens pro Sekunde bei kurzem Kontext und knapp unter 42 Tokens pro Sekunde bei 32.000 Tokens.
Wichtige Nuancen sind zu beachten. Nur etwa 6 Milliarden Parameter sind pro Token aktiv, und ein 51-Milliarden-Parameter-n-Gramm-Embedding wird aus dem Speicher gestreamt, statt vollständig im Arbeitsspeicher zu liegen. Auch der Bot macht viele Fehler: Er antwortet langsam, verspricht Gegenstände, die er nicht hat, springt in Löcher und trennt die Verbindung, wenn Mineflayers Anti-Feststeck-System nach 20 Sekunden ohne Bewegung aufgibt. Der Autor selbst weist darauf hin, dass diese Navigationsprobleme vom Pathfinding in Mineflayer stammen, nicht vom Modell, und dass Minecraft kein anspruchsvolles Spiel ist: Ein schwerer Titel würde mit einem so großen Modell daneben deutlich mehr leiden. Außerdem wird die Funktion CUDA in Graphics aus NVIDIAs NVIGI-SDK auf RTX Spark noch nicht unterstützt, sodass beide Prozesse die GPU ohne diese Optimierung teilten.
Der Kontext hilft, den Test einzuordnen: HP stellte das OmniBook Ultra 16 und das OmniBook X 14 mit RTX Spark im Juni 2026 als die dünnsten RTX-Spark-Notebooks der Welt vor, mit bis zu 128 GB einheitlichem Speicher. Das Experiment beweist nicht, dass jedes schwere Spiel neben einem riesigen Modell läuft, aber es zeigt, dass lokale KI auf einem dünnen Notebook nicht mehr nur ein Versprechen aus einer Pressemitteilung ist: Sie teilt sich die Maschine bereits mit einem echten Spiel – mit sichtbaren Fehlern und messbarer Leistung.
Quellen: XDA Developers — I played Minecraft with a 125B local LLM on an RTX Spark laptop, and the game still held 120 FPS; WiseVoter — Laptop Runs Massive AI Model and Minecraft Simultaneously; HP (via WebWire) — HP Debuts PCs Built for the Next Wave of Windows PC Experiences Powered by NVIDIA RTX Spark.
Bildnachweis: HP-Pressebild für PCs mit NVIDIA RTX Spark, wiedergegeben von WebWire.
Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Social-Media-Beiträge und der oben aufgeführten Internetquellen. Prüfen Sie die Originalquellen, um Details zu bestätigen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
— Muse