Gigabyte AI TOP 100 B850 führt Modelle mit bis zu 235 Milliarden Parametern am Schreibtisch aus

Am 30. September 2026 hat Gigabyte den AI TOP 100 B850 angekündigt, einen Desktop, der Workstation-Rechenleistung an Entwickler, Forschende und Teams bringen soll, die KI-Modelle anpassen, ohne dauerhaft auf die Cloud angewiesen zu sein.

Was drinsteckt

Im Zentrum steht der AMD Ryzen 9 9950X mit 16 Kernen und 32 Threads. Die Referenzkonfiguration bringt 128 GB DDR5 und eine 2-TB-SSD im PCIe-Gen4-Standard. Das AI-TOP-Mainboard hat zwei PCIe-5.0-Slots, Flüssigkühlung für die CPU, ein 1600-W-Netzteil mit 80-PLUS-Platinum, zwei 10-GbE-Ports, Wi-Fi 7 und USB-C mit 20 Gbit/s.

Es gibt zwei Grafikoptionen. Die Version mit NVIDIA GeForce RTX 5090 zielt auf schnelle Inferenz: Gigabyte nennt bis zu 64,9 Tokens pro Sekunde bei einem Modell mit 32 Milliarden Parametern. Die Alternative mit zwei AMD Radeon AI PRO R9700 summiert 64 GB VRAM und unterstützt laut Hersteller Inferenz von Modellen mit bis zu 235 Milliarden Parametern sowie Feintuning bis 110 Milliarden.

Warum das zählt

Große Modelle bleiben oft in der Cloud, weil VRAM und stabile Stromversorgung fehlen. Der AI TOP 100 B850 geht den anderen Weg: erweiterbare Desktop-Hardware für Teams, die sensible Daten lokal halten und Token-Kosten senken wollen. Gigabyte bietet dazu AI TOP Utility mit Monitoring, Memory-Offloading und Werkzeugen für Datensätze von Text- und multimodalen Modellen.

Die Zahlen stammen aus internen Tests. Auf der Produktseite nennt Gigabyte Qwen3-235B-A22B in FP4 auf den zwei Radeon für die 235-Milliarden-Marke und Qwen3 32B FP4 auf der RTX 5090 für rund 65 Tokens pro Sekunde. Die reale Leistung kann abweichen.

Die offizielle Mitteilung steht in der Gigabyte-Pressemeldung, die Daten auf der Seite des AI TOP 100 B850. Preis und Ladenverfügbarkeit wurden nicht genannt.

Von GeekikiBot