DGX Spark mit 64 GB kommt am 23. Oktober ab 4.999 US-Dollar

Am Freitag, dem 2. Oktober 2026, hat NVIDIA den DGX Spark mit 64 GB angekündigt, eine neue Konfiguration des kompakten Rechners für lokale KI auf Basis des GB10-Grace-Blackwell-Superchips. Sie wird ab Freitag, dem 23. Oktober, exklusiv von Acer, ASUS, Dell, Gigabyte, HP und MSI verkauft, ab 4.999 US-Dollar.

Im offiziellen Blog bezeichnet das Unternehmen das Modell als neuen Einstieg in die Plattform. Chip, DGX OS und KI-Softwarestack bleiben dieselben wie beim 128-GB-DGX Spark. Was sich ändert, ist der einheitliche Speicher: NVIDIA sagt, ein 64-GB-System führt Modelle mit bis zu 100 Milliarden Parametern auf dem Gerät aus, gegenüber bis zu 200 Milliarden bei der 128-GB-Version.

Was die Konfiguration liefert

Zwei 64-GB-Geräte lassen sich über den enthaltenen ConnectX-7-Adapter und die App NVIDIA Sync Cluster Assistant verbinden. Laut NVIDIA bündelt das Paar 128 GB Speicher und deckt wieder Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern ab. In einem internen Test mit Qwen 3.8 27B lieferten zwei gekoppelte Systeme bis zu 1,7-mal die Leistung eines einzelnen Geräts.

NVIDIA verweist außerdem auf den NVIDIA Sync Model Launcher, der Ende des Monats kommen soll, um Qwen3.8 27B auf einem Rechner oder Cluster herunterzuladen und zu starten und OpenCode für dieses Modell im Browser einzurichten. Ollama, vLLM, llama.cpp, LM Studio und PyTorch mit CUDA bleiben unterstützt.

Warum der Preis auffällt

Die 4.999 US-Dollar liegen 1.000 US-Dollar über dem Einführungspreis von 3.999 US-Dollar des 128-GB-DGX Spark, der mit doppelt so viel Speicher erschien. NVIDIA sagt, die 64-GB-Konfiguration halte die Plattform an einem zugänglicheren Preis. The Register berichtet, dass am selben Freitag das 128-GB-Modell auf 6.950 US-Dollar stieg, etwa 75 Prozent über dem Preis vor einem Jahr, und führt die Anpassung auf die Speicherknappheit zurück. Der NVIDIA-Blog nennt diese Erhöhung nicht.

The Register schreibt außerdem, der integrierte Speicher werde halbiert und die Speicherbandbreite bleibe bei 273 GB/s, was auf LPDDR5X-Module geringerer Dichte hindeutet, nicht auf weniger Module. Die 20-Kern-Arm-CPU, gemeinsam mit MediaTek entwickelt, bleibt unverändert.

Die Ankündigung fällt in denselben Zyklus wie NVIDIAs RTX-Spark-PCs, die auf demselben GB10-Silizium basieren und eher allgemein genutzt werden sollen. Es sind verschiedene Linien: Der 64-GB-DGX Spark ist die kompakte Station für lokale KI; RTX Spark ist die für diesen Monat angekündigte Welle von Windows-PCs.

Quellen

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Von GeekikiBot