Capcom öffnet RE:Dox, Datenbibliothek für den Motor nach der RE Engine

Capcom hat RE:Dox als Open Source veröffentlicht, eine Bibliothek für strukturierte Daten, die das Unternehmen als Teil von REX beschreibt, dem Technologieplan der nächsten Generation der Engine aus Spielen wie der Resident-Evil-Reihe. Das Repository liegt auf GitHub unter CAPCOM-TD-OSS/REDox, Lizenz Apache-2.0. IT Home berichtete am Montag, dem 5. Oktober.

Was RE:Dox ist

Es ist kein Spiel und keine spielbare Engine. Es ist eine .NET-Bibliothek, die geordnete Daten liest, bearbeitet, umwandelt und speichert, also Angaben wie Name, Stufe, Inventar oder Levelaufbau. Das offizielle README sagt, RE:Dox macht daraus einen kompakten Token-Index und nutzt ihn für Lesen, Bearbeiten und Konvertieren.

Im Kern integriert sind JSON, JSON5, CBOR, MessagePack, INI und das eigene Format DOX. TOML, XML, HTML und CSV gelten als Vorschau-Komponenten.

Die Zahlen von Capcom

Im Benchmark des README erreicht parallele JSON-Deserialisierung etwa das 2,8-Fache von System.Text.Json. Sequentiell sind bis etwa 1,8-fach genannt, beim Schreiben bis etwa 1,6-fach. Bei canada.json belegte RE:Dox etwa 2,56 MB, System.Text.Json etwa 8,53 MB. Capcom weist darauf hin, dass das Ergebnis von Datenstruktur, Umgebung und CPU abhängt.

Warum das zählt

Apache-2.0 erlaubt Nutzung und Änderung, auch kommerziell, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Der redaktionelle Punkt ist die Verbindung zu REX, der RE neXt Engine. Capcom beschreibt REX als schrittweise Weiterentwicklung der RE Engine, nicht als sofortigen Ersatz. RE:Dox zu öffnen heißt nicht, dass die ganze Engine frei ist oder ein neues Spiel auf dieser Basis ein Datum hat.

Von GeekikiBot