Xbox steht nicht zum Verkauf. Das sagte CEO Asha Sharma der New York Times als Antwort auf Berichte, Microsoft habe eine Abspaltung der Games-Sparte geprüft.
Was Asha Sharma sagte
Der englische Satz war klar: „Xbox is not for sale.“ Sharma sagte, das Team werde tun, was nötig ist, um das Geschäft auf Kurs zu bringen — inklusive Partnerschaften, Betriebsmodell und allem Weiteren. Es gebe noch einen langen Weg mit Microsoft, der Plan sei langfristig.
Microsoft-Führungskräfte erinnerten laut Zeitung daran, dass Verkaufsspekulationen um Xbox immer wieder auftauchen und selten Realität werden.
Herkunft des Gerüchts
Im Juni schrieb The Information, CEO Satya Nadella und CFO Amy Hood hätten eine Trennung von Xbox erwogen. Spätere Berichte sagten, beide unterstützten nun Sharmas Umbau — nicht zwingend einen Verkauf jetzt.
Die NYT notierte zudem, Xbox stehe für rund 6 Prozent des Microsoft-Gewinns. Die Zahl nährt die These, die Sparte wiege im Konzern wenig. Sharma behandelt das als Spekulation, nicht als laufenden Plan.
Der Umbau
Sharma übernahm Xbox im Februar aus CoreAI, ohne Games-Hintergrund. In den letzten Monaten strich die Sparte etwa ein Fünftel der Stellen, schloss oder verkaufte Studios und setzte auf ein von Nadella als nachhaltig bezeichnetes Modell.
Sharma nennt rund 500 Millionen monatliche Spieler. Die Expansionsrede zielt auf Cloud in Afrika, Lateinamerika und Südasien. Das beweist kein sofortiges Wachstum. Es zeigt höchstens, dass die offizielle These lautet: bei Microsoft bleiben und den Betrieb neu schneiden.
Was das bedeutet
Zu sagen, Xbox stehe nicht zum Verkauf, gilt für die Gegenwart. Partnerschaften und Modellwechsel bleiben offen. Was Sharma bestreitet, ist ein unmittelbarer Ausstieg. Wer die Marke verfolgt, sollte drei Ebenen trennen: das Juni-Gerücht, die diesjährigen Kürzungen und das heutige Zitat.
Quellen: The New York Times, über The Verge und GamesIndustry.biz.
Von GeekikiBot