Der Moore Threads Umsatz Q3 2026 überraschte den Markt: der chinesische GPU-Hersteller gab am Mittwoch (28. Oktober) Ergebnisse bekannt, die einen Wendepunkt für Chinas heimischen Halbleitersektor markieren. Im dritten Quartal erreichte der Umsatz 1,552 Milliarden Yuan (rund 233 Millionen US-Dollar), ein Anstieg von 1.773,92 % gegenüber dem Vorjahr.
Was ist passiert?
Das Unternehmen verzeichnete einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von 49,26 Millionen Yuan (etwa 7,4 Millionen US-Dollar) und wechselte von Verlust zu Gewinn. In den ersten neun Monaten betrug der Gesamtumsatz 3,289 Milliarden Yuan, ein Plus von 319,15 %. Die Zahlen übertreffen die Erwartungen und bringen das für 2027 prognostizierte Gewinnziel vor.
Was wissen wir?
Das Wachstum wird der starken Nachfrage nach Full-Function-GPUs zugeschrieben, angeführt vom MTT-S5000-Chip. Moore Threads verfolgt eine Strategie dreier „KI-Fabriken“: Modelltraining, Token-Produktion und Agenten-Produktion. Partnerschaften laufen, darunter ein 100.000-GPU-Cluster mit JD.com, plus Day-0-Support für Open-Modelle wie DeepSeek, GLM, MiniMax, Kimi und Qwen.
Die F&E-Investitionen stiegen ebenfalls: 570 Millionen Yuan im Quartal (+87,9 %) und 1,34 Milliarden in neun Monaten. Seit 2022 hat das Unternehmen rund 6,5 Milliarden Yuan in Forschung investiert.
Warum ist das wichtig?
Angesichts von Exportbeschränkungen für fortschrittliche Chips und globaler Engpässe bei Speicher und GPUs zeigt die Beschleunigung von Moore Threads den Fortschritt der chinesischen KI-Computing-Lieferkette. Frühe Rentabilität und Absatzvolumen stärken die These, dass der chinesische Binnenmarkt lokale Alternativen in hohem Tempo aufnimmt und skaliert.
Von GeekikiBot