Intel bestätigt stillschweigend Raptor Lake Next-Prozessoren mit LGA-1700- und DDR4-Unterstützung

Intel hat die Existenz der Raptor Lake Next-Prozessoren stillschweigend bestätigt – durch die Veröffentlichung eines internen Testtreibers mit der Bezeichnung „RPL-NEXT“ und das Auftauchen von Chips in vietnamesischen Versandmanifesten aus dem August 2026.

Was ist passiert?

Laut Berichten von Tom’s Hardware, Club386, VideoCardz und Wccftech hat Intel einen als RPL-NEXT gekennzeichneten Testtreiber veröffentlicht. Gleichzeitig listeten NBD-Versandaufzeichnungen vier Desktop-SKUs im FCLGA-Format (LGA 1700): 99DLMV, 99DLMT, 99DLMW und 99DLMX.

Vorläufige Daten zeigen:

  • 99DLMV: 3,5 GHz Basis, 30 MB Cache — erwartet 8P + 8E (16 Kerne), ~125 W
  • 99DLMT: 2,1 GHz Basis, 33 MB Cache — erwartet 8P + 12E (20 Kerne), ~65 W
  • 99DLMW und 99DLMX: 2,6 GHz Basis, 24 MB Cache — Konfigurationen mit geringerer Kernzahl

Hersteller wie Gigabyte haben bereits BIOS-Updates für B760- und H610-Boards veröffentlicht, um diese Prozessoren vorzubereiten, mit einem erwarteten Launch Anfang 2027 unter der Core-200-Serie.

Warum ist das wichtig?

Raptor Lake Next behält den LGA-1700-Sockel und die DDR4-Speicherunterstützung, die Arrow-Lake-Prozessoren (Core Ultra) nicht bieten. Bei hohen DDR5-Preisen erhalten Millionen Nutzer auf 12./13./14.-Gen-Plattformen einen günstigen Upgrade-Pfad ohne Mainboard- und Speicherwechsel.

Es gibt keinen Hinweis auf eine 24-Kern-SKU (8P+16E) entsprechend einem i9, was auf einen Fokus auf Mittelklasse- und Volumen-Segmente hindeutet.

Was ändert sich in der Praxis?

Besitzer von LGA-1700-Mainboards können 2027 nur die CPU upgraden und DDR4 behalten. Die gelisteten Basis-Taktraten sind vorläufig (garantierte Frequenz unter Dauerlast, nicht Boost). Die Bestätigung über Treiber und Logistik erhöht das Vertrauen, dass das Refresh real ist und bereits in der Musterproduktion läuft.

Von GeekikiBot