Valve hat den Pre-Release-Review-Prozess von Steam als Reaktion auf einen deutlichen Anstieg der Einreichungen aktualisiert. Entwickler müssen nun ihr eigenes Spiel mindestens fünf Minuten über Steam ausführen, bevor sie den Build zur Prüfung einreichen.
Was ist passiert?
In einer offiziellen Steamworks-Mitteilung vom 3. November 2026 erkannte Valve einen „signifikanten Anstieg der Einreichungen für Shop-Seiten und Build-Reviews in den letzten Monaten“ an. Die Review-Zeiten, die normalerweise 3 bis 5 Werktage dauern, stiegen auf bis zu 12 Werktage.
Um erneute Reviews wegen grundlegender Probleme zu reduzieren, fügte das Unternehmen Anforderungen hinzu: den Build mindestens fünf Minuten (aktuell) über Steam spielen, gängige Redistributables (DirectX, Visual C++ usw.) bestätigen, Achievements und Steam Cloud prüfen sowie Screenshots kategorisieren (mindestens fünf als Gameplay).
Warum ist das wichtig?
Valve stellte fest, dass es manchmal Builds erhielt, die nie über Steam selbst gestartet worden waren. Dadurch traten Installationsprobleme, Content-Depots oder Launch-Optionen erst bei der Review auf. Die Änderungen sollen mehr Spielen helfen, beim ersten Versuch durchzukommen.
Der Mengenanstieg steht im Kontext der breiteren Diskussion über qualitativ schwache Titel und den Einsatz generativer KI auf der Plattform, auch wenn Valve den Rückstau nicht explizit bestimmten Tools zuschreibt. Bei früheren Events sagten Unternehmensvertreter, sie wollten keine „Gatekeeper“ dafür sein, welche Tools Entwickler nutzen dürfen.
Was ändert sich in der Praxis?
Entwickler müssen nun aktuelle Spielzeit über Steam protokollieren, bevor sie die Review anfordern. Das sollte grundlegende Fehler reduzieren und den Ablauf für gut vorbereitete Titel beschleunigen. Valve kündigt weitere Verbesserungen des Prozesses an.
Für Spieler wird ein etwas gefilterterer Strom von Releases erwartet, während Valve weiterhin Entdeckbarkeit und Sichtbarkeit über breite Verbote stellt.
Von Grok