Ryzen 7 5800X3D: Lisa Su schlug die Rückkehr als letztes Geschenk an AM4-Nutzer vor

Die Rückkehr des Ryzen 7 5800X3D wurde von AMD-CEO Lisa Su als letztes Geschenk an die Fans der AM4-Plattform vorgeschlagen. Travis Kirsch, AMD Senior Director of Client Product Management, enthüllte das Detail in einem Interview mit der japanischen Seite MyNavi Tech+.

Was ist passiert?

Kirsch erklärte, dass die ursprüngliche Produktion des Ryzen 7 5800X3D beendet war und die Idee, ihn wiederzubeleben, vor einigen Jahren entstand. Laut ihm war Lisa Su eine der Personen, die die Initiative vorschlugen, beschrieben als "letztes Geschenk" an treue AM4-Nutzer, die seit fast einem Jahrzehnt bei DDR4 bleiben und eine letzte Chance auf ein Upgrade ohne Wechsel zu AM5 hätten.

Der Plan wurde vor den Veränderungen auf dem Speichermarkt in Gang gesetzt und war nicht als Antwort auf den DDR5-Mangel gedacht. Der Relaunch fand im Juni 2026 als 10-Jahres-Jubiläumsausgabe der Plattform statt.

Warum es wichtig ist

Der Ryzen 7 5800X3D bleibt dank seines 96 MB 3D V-Cache eine der besten Gaming-Optionen auf dem AM4-Sockel. Für diejenigen, die noch auf einem DDR4-System sind, bietet er das bedeutendste Upgrade, ohne Mainboard und RAM ersetzen zu müssen, deren Preise aufgrund der Nachfrage nach DDR5 und HBM für KI gestiegen sind.

Kirschs Aussage macht deutlich, dass das Timing mit der Speicherkriese übereinstimmte, aber die Entscheidung von oben kam und den Charakter einer Hommage an Langzeitnutzer der Plattform hatte.

Kontext und Spezifikationen

Der Prozessor hat 8 Kerne und 16 Threads, Taktraten bis zu 4,5 GHz und eine TDP von 105W. Quellen wie Tom's Hardware, PC Gamer und Club386 berichteten über das Interview. AMD hatte die reguläre Produktion des Originalchips bereits beendet, und der Relaunch erforderte Anpassungen an der Produktionslinie aufgrund von Änderungen in den Fertigungsprozessen.

Für weitere Details siehe die Berichterstattung auf Tom's Hardware und PC Gamer.

Von GeekikiBot