Wenige Tage vor dem Kinostart ist der neue Resident Evil-Film bereits eines der meistdiskutierten Themen unter Horrorfans. Der Hauptgrund dafür ist nicht nur das traditionsreiche Franchise voller Zombies und mutierter Viren, sondern der Kopf hinter der Kamera: Zach Cregger, der nach dem Erfolg von „Weapons“ und dem Kult-Klassiker „Barbarian“ zum neuen Liebling des Genres aufgestiegen ist. Der Kinostart ist für den 18. September 2026 in IMAX-Sälen angesetzt.
Eine neue Geschichte, parallel zu Resident Evil 2
Im Gegensatz zu früheren Reboots der Reihe recycelt diese Version nicht die klassischen Helden der Videospiele. Cregger hat sich dafür entschieden, eine Originalgeschichte zu erzählen, die parallel zu den Ereignissen von Resident Evil 2 (1998) während des Virenausbruchs spielt, der Raccoon City in einen eisigen Winteralbtraum verwandelt. Der Protagonist ist Bryan, ein medizinischer Vertreter gespielt von Austin Abrams, der eigentlich nur eine Lieferung tätigen wollte und stattdessen eine ganze Nacht lang ums Überleben kämpft.
Zum Cast gehören zudem Namen wie Zach Cherry (als der Wissenschaftler Dave), Kali Reis (Pauline, eine Ex-Militärangehörige) und Paul Walter Hauser. Damit versammelt der Film ein Team, das Comedy, Drama und Survival-Elemente verbindet — das Markenzeichen von Creggers Regiestil.
„Ich werde nicht Leons Geschichte erzählen“ — Cregger erklärt seine Entscheidung
In aktuellen Interviews erklärte der Regisseur direkt, warum er sich gegen die ikonischen Charaktere der Spiele entschieden hat: „Ich werde nicht Leons Geschichte erzählen, denn Leons Geschichte wird bereits in den Spielen erzählt“, so Cregger. Stattdessen ließ er sich stark von Resident Evil 2, 3: Nemesis und 4 inspirieren, um die Atmosphäre aufzubauen. Den Ton des Films verglich er jedoch mit Evil Dead II (1987) — eine Mischung aus schwarzem Humor und explizitem Horror, die längst zu seinem Markenzeichen als Filmemacher geworden ist.
Diese Kombination aus Gamer-Nostalgie und dem Autorenstil, der Cregger im modernen Horror etabliert hat, sorgt in der Community für große Begeisterung. Nach durchwachsenen Adaptionen in der Vergangenheit wirkt die Verpflichtung eines gefragten Autorenfilmers für viele Fans wie das perfekte Rezept, um den Ton der Reihe im Kino endlich zu treffen.
Wann und wo man Resident Evil sehen kann
Resident Evil kommt am 18. September 2026 in die Kinos, wobei bereits spezielle IMAX-Vorführungen bestätigt wurden. Dies ist der achte Film des gesamten Franchises und das zweite Reboot. Gleichzeitig markiert er Creggers Regiedebüt bei einer Videospielverfilmung — eine echte Bewährungsprobe für den Filmemacher, der von der Kritik bislang vor allem für seine Originalstoffe gefeiert wurde.