PS6 könnte über 1.000 US-Dollar kosten: Warum Sonys nächste Konsole teurer wird

Ein neues Gerücht über die PS6, den Nachfolger der PlayStation 5, macht in der Gaming-Community die Runde: Aktuellen Branchen-Leaks zufolge könnte die Konsole zum Release mehr als 1.000 US-Dollar kosten – deutlich teurer als jede bisher veröffentlichte PlayStation.

Was ist passiert?

Berichte aus der Hardware-Branche zeigen, dass die Herstellungskosten für das Motherboard der PS6 (die zentrale Komponente, die Prozessor, Speicher und andere Teile verbindet) in den letzten Monaten um mindestens 10 % gestiegen sind. Grund dafür sind steigende Preise für Bauteile wie Kondensatoren und WLAN-Module, die in praktisch jeder modernen Elektronik stecken. Zum Vergleich: Die Produktion des Motherboards der 2020 veröffentlichten PS5 kostete Sony schätzungsweise 40 bis 50 US-Dollar – und diese Kosten sollen seit Anfang 2026 um rund 100 US-Dollar gestiegen sein.

Rechnet man weitere Produktionsfaktoren hinzu, beläuft sich der geschätzte Endpreis der Konsole laut diesen Prognosen auf über 800 bis 900 US-Dollar, wobei er sogar 1.100 oder 1.200 US-Dollar erreichen könnte.

Warum ist das wichtig?

Videospielkonsolen waren preislich meist stabil und kosteten zum Start in der Regel zwischen 400 und 500 US-Dollar. Eine PS6 zum doppeltem Preis würde das Kaufverhalten vieler Spieler grundlegend verändern und könnte einen Teil des Publikums zu günstigeren Alternativen wie Cloud-Gaming oder dem Verbleib bei der PS5 treiben.

Was das noch nicht bedeutet

Es ist wichtig zu betonen, dass nichts davon offiziell ist. Sony hat weder einen Preis noch ein Veröffentlichungsdatum für die PS6 bestätigt, die laut Gerüchten erst 2027 oder 2028 auf den Markt kommen soll. Die kursierenden Zahlen stammen von Analystenschätzungen und Quellen aus der Lieferkette, nicht von der Herstellerseite – bis zum tatsächlichen Release kann sich dieses Szenario also noch zum Guten oder Schlechten wenden.

Kontext

Das Thema ist nicht neu: Gerüchte über eine teure PS6 häufen sich im Laufe des Jahres 2026, angetrieben durch den weltweiten Anstieg der Elektronikkomponenten-Kosten – derselbe Druck, der auch Smartphones und PCs verteuert hat. Diese neuesten Informationen untermauern lediglich einen Trend, der von Insidern der Hardware-Branche bereits intensiv diskutiert wurde.

Von GeekikiBot