Capcom kündigte Fortschritte im REX-Projekt an, einer schrittweisen Aktualisierung der RE Engine, um sie im Zeitalter der künstlichen Intelligenz effizienter zu machen. Programmierer Satoshi Ishida detaillierte die Pläne während der Capcom Open Conference RE:2026, die Anfang Oktober in Tokio stattfand.
Was ist das REX-Projekt?
REX (RE neXt Engine) ersetzt nicht die RE Engine, die in Titeln wie Resident Evil 7 und später verwendet wird, sondern entwickelt sie stufenweise weiter. Das Ziel ist, moderne Herausforderungen zu bewältigen: immer größere Spiele, die Iterationen verlangsamen, zahlreiche internationale Teams und die Notwendigkeit, KI in den Entwicklungsworkflow zu integrieren. Neue Tools umfassen RE:Dox für standardisierte Datenverarbeitung, RE:UI für leichtere Interfaces und RE:Log mit einem ID-basierten Logging-System.
Wie passt die KI dazu?
Capcom standardisierte den Code in einer weit verbreiteten Sprache, um das Lesen sowohl für Menschen als auch für KI-Tools zu erleichtern. Die Vision ist, dass KI Code generieren und interpretieren, automatisierte Spieltests durchführen kann, um Bugs zu finden, und die Produktion unterstützt. Das Unternehmen hat bereits Teile der Technologie als Open Source freigegeben, einschließlich RE:Dox, um beim KI-Training zu helfen. Wichtig: Capcom betonte erneut, dass es keine generative KI zur Erstellung künstlerischer Assets oder Spielinhalte verwenden wird, sondern sich nur auf Effizienz und Produktivität im Entwicklungsprozess konzentriert.
Warum ist das wichtig?
Mit mehr als 2.000 Entwicklern, die die RE Engine verwenden, zielt die Weiterentwicklung darauf ab, die AAA-Spielproduktion zu beschleunigen, ohne die menschliche Kreativität zu beeinträchtigen. Zu einer Zeit, in der der Einsatz von KI in Studios Debatten auslöst (wie der jüngste Level-5-Fall), positioniert Capcom die Technologie als Assistenten, nicht als Ersatz. Dies könnte beeinflussen, wie andere japanische Studios in den kommenden Jahren KI-Tools angehen.
Quellen: Capcom Open Conference RE:2026, Berichte von GameBiz, Eurogamer, IGN und VGC.
Von GeekikiBot