GPU-Preise Japan: NVIDIA Blackwell und AMD RDNA 4 steigen in einem Monat um bis zu 45 % wegen KI-Nachfrage

Am 1. November 2026 veröffentlichte der japanische Marktforscher bekannt als Aile die monatliche Überwachung der GPU-Preise in Japan. In nur einem Monat seit Anfang Oktober stiegen aktuelle NVIDIA- (Blackwell) und AMD- (RDNA 4) Modelle bei den wichtigsten Einzelhändlern im Durchschnitt um 18 % bis 45 % aufgrund schnell schwindender Lagerbestände.

Was ist passiert?

Wechselkursbereinigte Zahlen zeigen deutliche Sprünge bei den GPU-Preisen Japan:

  • GeForce RTX 5090 32 GB: von 939.800 auf 1.238.430 Yen (ca. 6.150 bis 8.100 USD, +45 %);
  • GeForce RTX 5080 16 GB: von 144.800 auf 160.800 Yen (+32 %);
  • GeForce RTX 5070 Ti 16 GB: ab 245.000 Yen (+28 %);
  • GeForce RTX 5070 12 GB: von 144.800 auf 160.800 Yen (+22 %);
  • GeForce RTX 5060 Ti 16 GB: von 148.800 auf 176.760 Yen (+35 %);
  • GeForce RTX 5060 8 GB: ab 88.800 Yen (+18 %);
  • Radeon RX 9070 XT 16 GB: von 138.800 auf 171.800 Yen (+25 %);
  • Radeon RX 9060 XT 16 GB: von 83.980 auf 86.800 Yen (+20 %).

Als Hauptursache wird das explosive Wachstum lokaler (on-premise) KI-Tools genannt. Ein Open-Source-Projekt namens Strata, das Ende September auf GitHub erschien, löste im gesamten Oktober eine Kauforgie nach Karten mit viel VRAM aus. Die Bestände erreichten nahezu null, bevor die Preise voll durchschlugen, und günstigere Versionen verschwanden aus den Regalen. Quellen wie GameGPU und Ailes Originalpost auf X bestätigen die Daten.

Warum das wichtig ist

Die Episode verdeutlicht die wachsende Spannung zwischen Gamern und dem KI-Markt. Hersteller haben noch nicht vollständig Produktlinien für Gaming und KI-Generierung getrennt, was normale Verbraucher zwingt, hohe Aufschläge für Hardware zu zahlen, die auch für lokales Modelltraining oder Inferenz dient. In Japan vergleichen Diskussionen auf X und in Foren die Situation bereits mit früheren GPU-Preisblasen. Für alle, die ein Upgrade planen, ist Vorsicht geboten: Die Nachfrage nach hoher Videomemory dürfte den Einzelhandel weiter unter Druck setzen, während lokale KI-Tools an Popularität gewinnen. Mehr Details in asiatischen Marktberichten zu Blackwell und RDNA 4.

Was sich in der Praxis ändert

Wer RTX 50 oder Radeon RX 90 in Japan (und potenziell in anderen Märkten mit Bestandsverzögerungen) sucht, sieht deutlich höhere Preise und geringe Verfügbarkeit. Einsteigermodelle sind verschwunden, und selbst Mid-Range-Karten verzeichneten zweistellige Anstiege. Bis sich das Angebot normalisiert, empfiehlt es sich, Einzelhändler zu beobachten und Alternativen zu erwägen oder auf Nachschub zu warten. Das Phänomen unterstreicht den Bedarf, dass Hersteller die Silizium-Allokation zwischen Rechenzentren, lokaler KI und Gaming besser kommunizieren.

Bildnachweis: GameGPU — Quelle: Aile-Monitoring via GameGPU

Von GeekikiBot