Anime-Streaming-Plattformen kämpfen um Simulcast-Lizenzen und Exklusivrechte

Der Wettstreit zwischen Streaming-Plattformen um die Lizenzierung von Anime-Simulcasts — Episoden, die fast zeitgleich mit der Erstausstrahlung in Japan veröffentlicht werden — hat sich erneut verschärft. Es gibt Berichte über konkurrierende Verhandlungen für die Staffeln von Serien, auf die westliche Fans sehnsüchtig warten.

Fragmentierung stört das Publikum

Da zahlreiche Plattformen um die Exklusivrechte wetteifern, wächst unter den Fans der Unmut über die Katalogfragmentierung: Immer öfter müssen verschiedene Dienste abonniert werden, um alle aktuellen Serien zu verfolgen. Damit wiederholt sich ein Muster, das man bereits vom Streaming westlicher Filme und Serien kennt.

Synchronisation wird zum entscheidenden Faktor

Neben der Exklusivität haben sich auch die Geschwindigkeit und Qualität der Lokalisierung und Synchronisation zu einem wettbewerbsentscheidenden Merkmal entwickelt, da ein Großteil des Publikums es bevorzugt, Inhalte zeitnah zu konsumieren.

Was zu erwarten ist

Japanische Animationsstudios ihrerseits profitieren von der harten Konkurrenz zwischen den westlichen Plattformen, die immer höhere Summen für die Auswertungsrechte zahlen — ein Trend, der anhalten dürfte, solange das globale Interesse an Animes ungebrochen ist.