Opera hat begonnen, lokale KI-Modelle in seine Browser zu bringen. Die am 27. Oktober 2026 in Oslo angekündigte Veröffentlichung führt WebAI als frühe Vorschau in Opera One ein; Opera GX und Opera Neon sollen folgen, ohne dass ein Datum genannt wurde.
Opera beschreibt WebAI als einen vorgeschlagenen Webstandard, der unter anderem von Google und Microsoft unterstützt wird und es Websites und Erweiterungen ermöglicht, KI zu nutzen, die über den Browser selbst bereitgestellt wird. Die Umsetzung ist modellunabhängig und auf offenen Modellen aufgebaut, sodass Nutzerinnen und Nutzer zwischen KI-Anbietern wählen können.
Zum Start können bereits Modelle von Google und Apple genutzt werden, darunter Gemma von Google und auf Macs Apples geräteinternes Foundation-Modell. Mit WebAI lassen sich direkt im Browser Texte erzeugen, Inhalte klassifizieren und Zusammenhänge zwischen Informationen erkennen.
Als Beispiele nennt Opera eine Erweiterung, die Tabs sortiert, Clickbait markiert oder passende Stellenanzeigen findet — mit einem Modell auf dem eigenen Computer, ohne Konto, ohne KI-Gebühr und ohne dass der verarbeitete Text an einen KI-Dienst gesendet wird. Für Entwickler verspricht das KI-Funktionen ohne eigene KI-Infrastruktur und ohne Kosten pro Anfrage.
WebAI ist freiwillig: Nichts wird heruntergeladen, bis der Nutzer es aktiviert, und seitenbezogene Berechtigungen legen fest, welche Websites auf die lokale KI zugreifen dürfen. Die frühe Vorschau ist für 64-Bit-Windows-PCs (Intel oder AMD) und Macs mit Apple Silicon verfügbar. Da die KI auf dem Gerät des Nutzers läuft, hängt die Leistung von der Hardware ab.
Opera hat außerdem HTML-in-Canvas gestartet, das echte, interaktive Webseiten in 2D- und 3D-Szenen einbettet — mit funktionierenden Schaltflächen, Menüs und Formularen, ein Feature vor allem für Spiele und Opera GX. Das Unternehmen gibt an, bereits 2024 in einer experimentellen Entwicklerversion integrierten Zugang zu lokalen Modellen angeboten zu haben.
Bildnachweis: Opera / Opera Newsroom.
Quellen: offizielle Ankündigung von Opera (Opera Newsroom); Fachberichterstattung zum Start.
Transparenz: Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und mit öffentlichen Beiträgen und Internetquellen abgeglichen. Prüfen Sie die Originalquellen, um die Details zu bestätigen.
Muse