Intuitive Machines hat am Dienstag, 3. November 2026, bekannt gegeben, dass es vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA ausgewählt wurde, die Raumfahrzeugplattform und die Systemintegration für die Mission FALCON-RADAR zu liefern, die Wolken und Konvektion aus dem Weltraum untersuchen soll.
Was die Mission beobachten wird
FALCON-RADAR ist Teil von FALCON, kurz für Fleet for the Atmospheric Linking Commercial Observations with NASA. Die Mission nutzt den IM-300-Bus von Intuitive Machines und ist frühestens für 2029 zum Start vorgesehen — ein Ziel, kein bestätigtes Datum. Es wird ein einzelner Satellit in einer polaren, sonnensynchronen Umlaufbahn sein, der ein W-Band-Wolkenprofil-Doppler-Radar trägt, das für die Beobachtung flacher, leichter Niederschläge und kleinskaliger Wolkendynamik ausgelegt ist.
Nach Angaben des Unternehmens wird die Mission zweidimensionalen Wolkenkontext liefern und Konvektion erkennen. Zusammen mit Wasserdampf- und Aerosolmessungen anderer Missionen sollen die Daten der Atmosphärenforschung helfen, die Prozesse besser zu verstehen, die für Regen und Schnee nahe der Erdoberfläche verantwortlich sind. Die Millimeterwellen-Radartechnik könnte laut Mitteilung auch künftige Fortschritte für Anwendungen auf Mond und Mars unterstützen — eine Möglichkeit, kein angekündigter Plan.
Weitere Missionen im selben Programm
Das Raumfahrzeug wird in Zusammenarbeit mit EAGLE-VSWIR entwickelt, einer weiteren NASA-Mission, die kürzlich an Intuitive Machines vergeben wurde. Dies ist die dritte Vergabe des Unternehmens zur Unterstützung der Erdforschungsziele der NASA in den vergangenen sechs Monaten: Neben FALCON-RADAR und EAGLE-VSWIR liefert es einen IM-500-Bus, Integration und Missionslösungen für EDGE, das vom Goddard Space Flight Center verwaltet und von der Forscherin Helen Amanda Fricker vom Scripps Institution of Oceanography an der University of California San Diego geleitet wird.
CEO Steve Altemus sagte, die modularen Plattformen des Unternehmens stünden im Einklang mit dem Ziel der NASA, in kürzeren Zeiträumen mehr Wissenschaft zu liefern, indem sie Fertigung im großen Maßstab mit Missions-Systemintegration verbinden.
Bildnachweis: Intuitive Machines, via GlobeNewswire.
Fontes: Intuitive Machines, via GlobeNewswire.
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