Moore Threads und MetaX melden erste Quartalsgewinne unter chinesischen KI-Chip-Herstellern

Chinesische Hersteller von Künstliche-Intelligenz-Chips, darunter Moore Threads und MetaX, meldeten Gewinne im dritten Quartal 2026 und markierten damit einen Meilenstein für den heimischen Sektor angesichts US-Exportbeschränkungen auf fortgeschrittene NVIDIA-Prozessoren.

Was ist passiert?

Laut Berichten der South China Morning Post und Finanzanalysen verzeichnete Moore Threads im Q3 einen Umsatz von etwa 1,55 Milliarden Yuan (Wachstum von 1.773,9 % im Jahresvergleich) und einen Nettogewinn von 49,26 Millionen Yuan – das erste Quartal mit positivem bereinigtem Gewinn. MetaX hatte einen Umsatz von 1,5 Milliarden Yuan (+367 %) und signifikanten bereinigten Gewinn. Andere Unternehmen wie Cambricon zeigten ebenfalls starkes Wachstum.

Diese Ergebnisse wurden durch die Nachfrage nach heimischen Chips für Training und Inferenz großer Sprachmodelle angetrieben, wobei Produkte wie das MTT S5000 von Moore Threads von Cloud-Anbietern und KI-Unternehmen genutzt werden.

Warum ist das wichtig?

US-Beschränkungen haben China gezwungen, seine Unabhängigkeit bei KI-Halbleitern zu beschleunigen. Obwohl die Margen aufgrund hoher Speicherkosten und Lieferkettenherausforderungen unter Druck stehen, wird der Quartalsgewinn als Zeichen der Reifung des lokalen Ökosystems gesehen, mit Unternehmen, die am STAR Market in Shanghai gelistet sind.

Analysten warnen, dass das Wachstum durch hohe Kosten und den Bedarf an Skalierung begrenzt sein kann, aber der Trend zum Ersetzen von NVIDIA setzt sich fort.

Was ändert sich in der Praxis?

Für den globalen KI-Markt verstärkt dies die Fragmentierung: China baut eigene Chip-Kapazitäten auf und reduziert die Abhängigkeit von westlichen Lieferanten. Für Entwickler und Unternehmen bedeutet dies mehr lokale Optionen, obwohl die Leistung im Vergleich zu NVIDIAs Top-Chips noch variiert.

Bildnachweis: South China Morning Post | Quelle: SCMP / Unternehmensfinanzberichte

Von Grok