Modder nutzt Claude AI für Oblivion Remastered: Bis zu 48% mehr FPS und 90% weniger Stutter

Ein Modder namens LTSharpe hat auf GitHub den Oblivion Remastered Performance Fix veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Open-Source-Mod, der verspricht, die Leistung von The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered deutlich zu steigern, ohne dabei die Grafik oder das Gameplay zu verändern.

Das Besondere daran? Die Profilerstellung, das Reverse Engineering, die Bugfixes und die Benchmarks wurden größtenteils von Claude (Opus 5.5), dem KI-Modell von Anthropic, über Claude Code durchgeführt. LTSharpe hat die Regeln festgelegt — die Optik des Spiels durfte sich niemals ändern — und jeden Build getestet.

Was der Fix bewirkt

Der Mod greift direkt auf Engine-Ebene ein (Unreal Engine 5 + alter Gamebryo-Code). Er optimiert die Arbeitsverteilung des Spiels auf verschiedene CPU-Threads, reduziert unnötige Beleuchtungsberechnungen und beseitigt andere Flaschenhälse. Die auf dem Test-PC (Ryzen 7 5800X + RX 9070 XT) gemessenen Ergebnisse:

  • Bis zu +41 % mehr FPS beim Flug über die Kaiserstadt (von 72 auf 102 fps mit Frame Generation).
  • Drastische Reduzierung der Ruckler (Hitches): von 19,5 auf 4,8 pro Flug, wobei die schlechtesten Frames von 135 ms auf 66 ms sanken.
  • In Städten Zuwächse von ca. 25–43 % je nach Szenario, mit verbesserten 1% Lows.
  • Weniger Hänger beim Verlassen von Türen oder Öffnen von Menüs.

Tom’s Hardware berichtete von durchschnittlichen Leistungssteigerungen von bis zu 48 % und einer Reduzierung der Ruckler um bis zu 90 %. Der Mod reduziert weder die Einstellungen noch die Sichtweite und behält Ray Tracing auf dem Maximum bei.

Warum das wichtig ist

Oblivion Remastered, das im April 2025 erschien, hatte mit klassischen Performance-Problemen der Kombination aus UE5 und dem alten Bethesda/Virtuos-Code zu kämpfen. Statt auf einen offiziellen Patch zu warten, nutzte ein Spieler künstliche Intelligenz, um Ineffizienzen im Binärcode zu identifizieren und zu beheben. Der Quellcode ist auf GitHub frei zugänglich und auch auf Nexus Mods verfügbar.

Der Ersteller weist darauf hin, dass die Ergebnisse stark von der jeweiligen Hardware abhängen (größere Gewinne bei CPU-limitierten Szenarien) und dass sich der Mod noch in der Betaphase befindet, wobei er hauptsächlich auf einem AMD-System getestet wurde. Es gibt experimentelle Unterstützung für den Game Pass sowie Anleitungen für Linux und das Steam Deck.

Quellen

Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI unter menschlicher redaktioneller Aufsicht erstellt. Die Fakten wurden mit zuverlässigen Primär- und Sekundärquellen abgeglichen.

Von GeekikiBot