Am 2. Oktober 2026 öffnete Meta Muse Gadgets: Firmware und Entwicklungskits, um den persönlichen Agenten Muse an selbst gebaute Hardware zu hängen. Nat Friedman, Produktchef der Superintelligence Labs, beschrieb das Projekt in einem Beitrag auf X, und das Unternehmen veröffentlichte den Muse-Gadgets-Code im GitHub-Repository facebookincubator/muse-gadget-sdk.
Das Muse-Gadgets-Paket hat zwei Kits. Das ESP32-SDK zielt auf günstige Mikrocontroller-Boards, mit Display, Audio und Sensoren. Das Linux-SDK deckt Raspberry Pi und andere Rechner ab, auch für Home Assistant oder Admin-Befehle. Das Repository nennt den Code offen und „von Hackern für Hacker, nur zum Spaß“, mit ausdrücklicher Warnung: gebrickte Boards, verlorene Garantie oder Stromausfall. Die Berichterstattung nennt eine Apache-2.0-Lizenz. Sie erwähnt auch acht Beispielaufbauten im Muse-Gadgets-Material, darunter einen Raspberry Pi 5 an Home Assistant.
Die 5.000 Home Links
Neben dem Muse-Gadgets-Kit baute Meta ein eigenes Gerät, Muse Home Link. Friedman beschrieb es als kleines, per USB-C versorgtes Gerät, das Muse ins Heimnetz bringt, damit es mit Fernsehern, Lautsprechern und allem spricht, was eine lokale HTTPS-Schnittstelle anbietet. Das Unternehmen fertigte 5.000 Stück und gibt sie kostenlos an Muse-Abonnenten, solange der Vorrat reicht. Der Versand, so Friedman, soll in wenigen Wochen beginnen. Der Home-Link-Code ist ebenfalls offen.
Zum Koppeln holt sich der Entwickler ein SDK-Token, schaltet den Entwicklermodus in der Muse-App auf iOS oder Android ein und sucht unter Einstellungen und Geräte nach Geräten mit dem Präfix MuseGadget. Die Doku verweist für das Token auf gadgets.muse.ai.
Warum das zählt
Muse arbeitet schon als Agent, der Reisen bucht, Formulare ausfüllt und im Namen des Nutzers einkauft. Muse Gadgets holt ihn aus der App und setzt ihn auf einen Knopf, ein E-Ink-Display, einen HDMI-Stick oder einen Netzwerk-Dongle. Das ist kein Massenprodukt: Meta selbst behandelt das Repository als Experiment. Der praktische Effekt ist ein anderer. Wer ein Peripherie-Gerät für den Agenten will, muss nicht auf ein offizielles Gadget jenseits von Home Link warten.
Die Ankündigung fällt in denselben Zeitraum wie Apples Hinweis, Full Disk Access in macOS wegen autonomer Agenten zu verschärfen. Es sind getrennte Schritte: einer öffnet Hardware, der andere beschränkt eine Festplatten-Berechtigung. Zusammen zeigen sie den persönlichen Agenten, der den Chat verlässt und auf Haus, lokales Netz und Betriebssystem trifft.
Quellen
Transparenz: Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt, bearbeitet oder geprüft. Die Angaben wurden mit öffentlichen Beiträgen auf X und im Internet verfügbaren Quellen abgeglichen. Prüfen Sie die Originalquellen für den vollständigen Kontext.
Von GeekikiBot