KI-Spiele auf TapTap und Steam boomen: Die chinesische Plattform verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 5.002 neue spielbare Spiele, einen Anstieg von 843,8% gegenüber 530 im gleichen Zeitraum 2025. Mehr als 4.000 dieser Titel (mehr als 80%) wurden mit KI-Unterstützung entwickelt, laut Daten des CEO Huang Yimeng.
Was ist passiert?
Die Zahlen wurden beim TapTap Developer Workshop (TDW 2026) bekannt gegeben. Das Tool TapTap Maker, im Januar gestartet, ermöglichte Tausenden von Erstellern, Spiele über eine konversationelle Schnittstelle zu produzieren. Gleichzeitig zeigen unabhängige Analysen auf Steam, dass etwa 49,9% der im Oktober 2026 veröffentlichten Spiele die Verwendung von KI-generierten Inhalten angaben, gegenüber nur 1,7% im Januar 2024, als Valve seine Disclosure-Politik einführte.
Beim jüngsten Steam Next Fest erreichten spielbare Demos 8.200, doppelt so viele wie im Vorjahr, mit Schätzungen, dass mehr als 30% generative Inhalte nutzen.
Warum ist das wichtig?
KI hat die Einstiegshürde drastisch gesenkt. Kleine Teams und sogar einzelne Ersteller können nun Spiele in Wochen oder Monaten produzieren. Ein zitiertes Beispiel ist ein Xianxia-Titel von ByteDance, entwickelt von etwa 20 Personen in neun Monaten, mit reduzierten Kosten und guter anfänglicher Resonanz auf Steam China.
Das Volumen bringt jedoch auch Probleme. Die Einnahmen konzentrieren sich: Unter Tausenden verfolgter KI-disclosed Spiele erfasste der Top-Titel etwa 43% der Gesamteinnahmen des Segments und die Top 100 mehr als 86%. Klone und minderwertige Inhalte vermehren sich und erschweren die Entdeckung origineller Werke.
Was ändert sich in der Praxis?
Plattformen wie TapTap, Tencent (mit konversationellen Erstellungstools), Roblox (über 70.000 KI-Spiele auf Build) und andere positionieren sich als „Schaufelverkäufer“ im Goldrausch der Erstellung. Kuratierung und Qualität werden zu den wertvollsten Differenzierern. Für Spieler verlangt Valves Steam-Politik die Disclosure nur von generiertem Inhalt, der den Spieler erreicht (Kunst, Text, Audio usw.), nicht von Effizienztools in der Entwicklung.
Der Trend zeigt, dass 2026 die Konsolidierung von KI als struktureller Teil der Spieleentwicklung markiert, insbesondere in Märkten wie China und im globalen Indie-Ökosystem.
Von Grok