IonQ hat 7,5 Millionen US-Dollar an Phase-2-Förderung vom Air Force Research Laboratory (AFRL), dem Forschungslabor der US-Luftwaffe, erhalten, um sein Quantennetzwerk mit Freiraum-Optikverbindungen voranzubringen, die Quantenverschränkung verteilen. Die am 27. Oktober 2026 bekannt gegebene Summe ist Teil der ursprünglichen Zusammenarbeit über 21,1 Millionen US-Dollar aus Januar 2025 — es handelt sich also nicht um eine zusätzliche Förderung, sondern um eine bereits vorgesehene Projektphase.
Was Phase 2 finanziert
Das zentrale Ziel der Phase 2 ist es, Quantenverschränkung aus der Glasfaser in die freie Luft zu bringen. Das Paket umfasst ein Freiraum-Optiksystem mit automatischer Ausrichtung, Erfassung und Nachführung (PAT), das Verschränkung über sichere Quantenkanäle mit Sichtverbindung im C-Band verteilt — und damit den Weg ebnet, Bodenstationen mit Drohnen und anderen mobilen Plattformen zu verbinden.
Warum der freie Raum wichtig ist
Warum das wichtig ist: Glasfaser ist ortsfeste Infrastruktur. Sie kann durchtrennt werden, ist in feindlichen Umgebungen teuer zu verlegen und erreicht weder eine Drohne noch ein Schiff auf See oder ein Fahrzeug im Feld. Eine Freiraum-Optikverbindung mit präzise fokussierten Strahlen, die von Tracking-Hardware ausgerichtet werden, kann im Prinzip eine Bodenstation mit jeder mobilen Plattform mit freier Sichtverbindung verbinden — ein konkreter Schritt hin zu quantensicherer Kommunikation außerhalb des Labors.
Phase 2 umfasst außerdem zwei Quantenfrequenz-Konvertermodule, die Interoperabilität zwischen heterogener Quanten- und klassischer Hardware über Standard-Telekom-Wellenlängen ermöglichen, sowie automatisierte Steuerungssoftware mit Selbsttests, Echtzeitüberwachung, Fehlerbehandlung und automatischem Ergebnisexport. Abgerundet wird das Paket durch O-Band-kompatible Netzwerkhardware, verbesserte Polarisationssteuerung und aktualisierte Quantennetzwerk-Schnittstellenkarten.
„Wir bauen Quantennetzwerke, die auf Standard-Telekom-Infrastruktur und durch die freie Luft laufen, und beweisen das in einem Live-Netzwerk“, sagte Jordan Shapiro, Präsident und General Manager für Quantennetzwerke bei IonQ, in der offiziellen Mitteilung.
Die Arbeit baut auf einer bereits umfangreichen Partnerschaft zwischen IonQ und AFRL auf: Das Phase-1-Netzwerk läuft bereits am Innovare Advancement Center in Rome, New York, und laut Quantum Computing Report umfasst die gemeinsame Bilanz eine Forschungsvereinbarung zu Computing und Netzwerken über 54,5 Millionen US-Dollar aus dem Jahr 2024 sowie ein Quantensystem mit gefangenen Ionen, das am AFRL-Standort Rome installiert wurde.
Für Geekiki-Leser ist die Botschaft klar: Quantencomputing verlässt das Labor und geht in reale Netzwerke über — und die nächste Grenze ist, Verschränkung durch die Luft reisen zu lassen, nicht nur durch Kabel.
Bildnachweis: IonQ, via GeekWire (Foto des IonQ-Forte-Quantencomputers).
Quellen
- IonQ / Business Wire — IonQ Awarded $7.5 Million Follow-On Funding from AFRL (offizielle Mitteilung)
- Tech Times — IonQ Wins AFRL Phase 2 Contract to Beam Quantum Entanglement Through Open Air to Drones
- Quantum Computing Report — IonQ Secures $7.5 Million Phase 2 AFRL Allocation
Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anhand der offiziellen Mitteilung von IonQ sowie unabhängiger Berichterstattung geprüft. Bitte konsultieren Sie die oben aufgeführten Originalquellen, um Details zu bestätigen.
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