Anthropic-KI beweist Aaronson-Ambainis-Vermutung von 2008

Ein Forschungssystem von Physical Superintelligence (PSI), einem Physiklabor mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, hat einen Beweis der Aaronson-Ambainis-Vermutung gefunden — eines der bekanntesten offenen Probleme der Quanteninformatik, das seit 2008 ungelöst war. Die Ankündigung erfolgte an diesem Freitag, dem 6. November.

Laut PSI erreichte das System — intern entwickelt und mit Instanzen eines nicht öffentlichen Anthropic-Modells betrieben — am dritten Tag des Laufs einen vollständigen Beweis. Der Beweis wurde im Beweisassistenten Lean formalisiert, der jeden Schritt per Computer prüft, und vom Lean-Kern akzeptiert. Das Team richtete das System anschließend auf verwandte offene Probleme und gibt an, das Ergebnis zweimal verbessert zu haben, wobei Lean die endgültige Fassung akzeptierte. Das Manuskript und die Lean-4-Formalisierung sind öffentlich.

Die Vermutung, aufgestellt von Scott Aaronson und Andris Ambainis, betrifft die Frage, wann Quantencomputer exponentiell schneller sein können als klassische Computer. Praktisch bedeutet der Beweis: Bei Ja-Nein-Fragen über zufällige Eingaben kann ein gewöhnlicher Computer die Antwortwahrscheinlichkeit des Quantencomputers mit einer Anzahl von Abfragen schätzen, die nur polynomiell — nicht exponentiell — wächst. Mit anderen Worten: Ohne besondere Struktur im Problem gibt es in diesem Szenario keine exponentielle Quantenabkürzung. Das formale Ergebnis zeigt: Wenn ein Polynom mit Varianz v und Grad d variiert, hat eine Variable einen Einfluss von mindestens c·v^(5/2)/d^6, mit c um 0,0025.

Der Beweis folgt einem Plan von Shachar Lovett und Jiapeng Zhang und ersetzt eine Ungleichung, die der Plan als Vermutung offenließ, durch eine neue Ungleichung, die durch eine Paarung von Eingabekonfigurationen mittels einer Determinante bewiesen wird. Forscher aus Stanford — Guy Blanc, Jordan Docter, Carmen Strassle und Li-Yang Tan —, die im August 2026 einen Spezialfall der Vermutung gelöst hatten, lasen den Beweis, schickten Kommentare und schreiben eine kürzere Darstellung für Fachleute. Sie schrieben an PSI: „Das ist ein enormes Ergebnis. Es löst eine jahrzehntealte Vermutung mit wichtigen Folgen für die Art von Problemen, die Quantenbeschleunigungen zulassen."

Wichtige Vorbehalte: Der Beweis wurde noch nicht von Fachkollegen begutachtet. Lean prüft die formalen Schritte, doch Fachleute müssen noch bestätigen, dass die formalisierte Aussage genau der Vermutung entspricht, wie Aaronson und Ambainis sie formuliert haben. Das verwendete Modell ist nicht öffentlich und wurde nicht benannt, und der menschenlesbare Artikel ist selbst nicht maschinell geprüft. Geleitet wurde die Arbeit von David Turturean aus dem technischen Team von PSI; Jim Halverson prüfte den Beweis, Phiala Shanahan kommentierte die Lean-Formalisierung.

Bildnachweis: Quantencomputer IBM Quantum System One — IBM-Pressefoto, via Fraunhofer-Gesellschaft.

Quellen: Physical Superintelligence (PSI); Unite.AI; The Quantum Insider

Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, unter Abgleich öffentlicher Beiträge auf X und Quellen aus dem Internet. Bitte prüfen Sie die Originalquellen, um die Informationen zu verifizieren.

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