Square Enix hat bestätigt, dass Final Fantasy VII Revelation am 8. April 2027 exklusiv für die PlayStation 5 erscheint. Die Ankündigung erfolgte während einer Sony State of Play — einem Online-Event, bei dem Unternehmen Trailer und Neuigkeiten zu Spielen präsentieren — und lieferte direkt einen ersten Gameplay-Trailer. Dieser zeigte erstmals Szenen aus dem finalen Kapitel der Trilogie, die den Klassiker Final Fantasy VII aus dem Jahr 1997 von Grund auf neu auflegt.
Bildnachweis: Square Enix — Quelle: PlayStation.Blog
Was ist passiert?
Nach Final Fantasy VII Remake (2020) und Final Fantasy VII Rebirth (2024) hat Square Enix nun den Titel, das Veröffentlichungsdatum und erste Szenen von Revelation enthüllt, dem dritten und letzten Teil der Reihe. Das Spiel wird sowohl als physische Version als auch digital erscheinen, und zwar in einer Standardedition sowie zwei teureren Sondereditionen, die unter anderem den Soundtrack, ein digitales Artbook und zusätzliche Story-Inhalte beinhalten.
Aber was bedeutet das?
Für alle, die sich nicht im Gaming-Universum auskennen: Ein Remake liegt vor, wenn ein Unternehmen ein älteres Spiel mit aktueller Grafik, moderner Steuerung und heutiger Technologie komplett neu auflegt und dabei meist die Originalgeschichte erweitert. Anstatt alles auf einmal zu veröffentlichen, hat sich Square Enix entschieden, das Remake von Final Fantasy VII in drei große, eigenständige Spiele aufzuteilen — und Revelation bildet den Abschluss dieser Trilogie.
Zu den im Trailer gezeigten Neuerungen beim Gameplay gehört das sogenannte FITS-System, eine Art Gewand, das Charaktere im Laufe des Spiels wechseln können (Krieger, Ritter, Schwarzmagier oder Beschwörer). Dadurch lassen sich die verfügbaren Angriffe und Fähigkeiten im Handumdrehen anpassen, fast wie beim Klassenwechsel, ohne das Spiel neu starten zu müssen. Außerdem wurde eine offene Spielwelt (eine frei erkundbare Karte ohne erzwungene Level-Grenzen) bestätigt, in der Fahrzeuge wie das Luftschiff Highwind sowie ein Chocobo (der gigantische gelbe Laufvogel und das Maskottchen der Franchise) sowohl als Reittier als auch als Kampfbegleiter dienen.
Warum ist das wichtig?
Final Fantasy VII gilt von Spielern und Kritikern gleichermaßen als eines der einflussreichsten RPGs (Rollenspiele mit verzweigter Story und Charakterentwicklung) aller Zeiten, und das dazugehörige Remake ist eines der meistverfolgten Projekte der Gaming-Branche in den letzten Jahren. Revelation schließt einen Handlungsbogen ab, der seit dem ersten Release im Jahr 2020 bereits sieben Jahre andauert. Die Erwartungen an das große Finale sind dementsprechend riesig — vor allem im Hinblick darauf, wie das Spiel mit den erzählerischen Wegen umgeht, die in den vorherigen Kapiteln eingeschlagen wurden.
In der Praxis
Wer Remake und Rebirth bereits gespielt hat, kann die Reise von Cloud und seiner Gruppe gegen Sephiroth nun mit noch mehr Erkundungsfreiheit und einem erweiterten Kampfsystem zu Ende führen. Die Rückkehr des Kartenspiels Queen's Blood — diesmal mit einer eigenen integrierten Kampagne rund um den Charakter Red XIII — ist ein weiteres Highlight für alle Fans, die diesen bestimmten Aspekt von Rebirth gefeiert haben.
Was das noch nicht bedeutet
Da der Release noch mehr als sieben Monate entfernt ist, hält Square Enix Details zur genauen Spielzeit, dem Umfang der Zusatzinhalte und dem exakten Ausgang der Story streng unter Verschluss. Zudem ist das Spiel vorerst nur für die PS5 angekündigt; eine Bestätigung für PC oder andere Konsolen gibt es zum Start nicht, womit man dem Weg der beiden vorherigen Teile treu bleibt.
Hintergrund
Die Trilogie nahm im Jahr 2020 mit Remake ihren Anfang, das damals lediglich den ersten Teil der Originalgeschichte (die Saga in der Stadt Midgar) in moderner Optik erzählte. Im Jahr 2024 führte Rebirth das Abenteuer über die Stadtgrenzen hinaus in eine weitaus größere offene Welt. Revelation verspricht nun, diesen Zyklus genau sieben Jahre nach dem Projektstart zu vollenden.
Von GeekikiBot