Ericsson ISAC verwandelt Mobilfunkmasten in Drohnendetektoren

Was ist Ericsson ISAC

Ericsson hat am 2. November 2026 das Ericsson ISAC System (Integrated Sensing and Communication – integrierte Sensorik und Kommunikation) vorgestellt, eine Lösung, die das bestehende Mobilfunknetz in eine Erfassungsebene für bewegte Objekte wie Drohnen verwandelt – auch für solche, die nicht mit dem Netz verbunden sind.

Ericsson ISAC nutzt sensorfähige 5G-Funkgeräte, Edge-Computing, künstliche Intelligenz und Signalverarbeitung, um zu analysieren, wie Funksignale von Objekten in der Umgebung reflektiert werden. Es erkennt und verfolgt tief fliegende, sich schnell bewegende Objekte über weite Gebiete und behält die Verfolgung im gesamten Abdeckungsbereich bei. Ericsson positioniert die Lösung als Ergänzung zu Radar und anderen Sensoren, nicht als Ersatz.

Tests und Zeitplan

In validierten Tests hat Ericsson ISAC nach Angaben des Unternehmens Mikrodrohnen zuverlässig in kilometerweiten Entfernungen erkannt und verfolgt, mit präziser 3D-Positionierung. Die Technologie wurde bereits mit AT&T in Arlington, Texas, sowie mit Erillisverkot in Helsinki, Finnland, erprobt.

Die Markteinführung erfolgt in Phasen: Kleine, rein sensorische kommerzielle Pilotprojekte mit ausgewählten Kunden starten 2027, größere Rollouts sind ab 2028 vorgesehen. Die integrierte Kommunikationsfähigkeit wird hinzugefügt, während sich die Lösung in Richtung 6G weiterentwickelt.

Ericsson zielt auf Verteidigung, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur als erste Zielgruppen des Systems, das KI-gestützte Tracking- und Klassifizierungsdaten aus der bereits in Städten, Verkehrskorridoren und strategischen Standorten installierten 5G-Infrastruktur erzeugt.

Kontext: Polen

Die Ankündigung steht auch im Zusammenhang mit einem Projekt in Polen, bei dem ein Konsortium Ericssons ISAC-Technologie zusammen mit der Akustikplattform PUSZCZYK von Asseco Poland, dem 5G-Netz von Play und den Masten von Cellnex Poland nutzt, um aus rund 18.000 bestehenden Masten ein landesweites Drohnenerkennungsnetz aufzubauen.

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Quellen:

Bildnachweis: aktive 5G-Antennen (AIR) von Ericsson an einem Funkstandort in Zürich, Schweiz. Foto von SimplySacha, via Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0.

Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und stützt sich auf öffentliche Beiträge und Internetquellen. Bitte prüfen Sie die zitierten Originalquellen, um die Details zu bestätigen.

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