Was ist passiert?
Der Epic Games Launcher vibe-coded kam gestern (14. Oktober 2026) in Preview. Epic Games veröffentlichte die von Grund auf neu gebaute Version, die vom Unternehmen selbst als "vibe-coded" mit Hilfe künstlicher Intelligenz beschrieben wird. Im offiziellen Post scherzte Epic: "Programming is hard. So, instead of doing that, we vibe coded a new Epic Games Launcher that’s way faster and more responsive than the current one, and has a new look."
Der Launcher ist für Windows, macOS und erstmals für Linux verfügbar. Epic behauptet, die Cold-Start-Zeit bis zum Store betrage 5,47 Sekunden, gegenüber 10,07 Sekunden bei Steam — etwa 46 % schneller oder 1,8x im Vergleich des Unternehmens. Die Version ist noch funktionsarm, beschrieben als "speedboat and not a yacht", enthält aber bereits einen Warenkorb, eine neu gestaltete Bibliothek, dedizierte Spielseiten und Download-Überwachung.
Warum ist das wichtig?
Dies ist Teil eines größeren Wandels bei Epic. CEO Tim Sweeney kündigte kürzlich einen "huge pivot" hin zu KI-beschleunigter Entwicklung an, mit dem Ziel, mehr und besser zu produzieren, nicht nur mit weniger Leuten. General Manager Martin Keely bestätigte, dass das Team KI verwendete, um neuen Code auf einer komplett anderen Architektur zu schreiben, nicht nur um den alten zu refaktorieren.
Für PC-Spieler ist ein schnellerer Launcher mit nativem Linux-Support relevant, besonders mit Plänen, Fortnite später auf Linux zu bringen. Epic ermutigt zu Feedback über einen Button in der App, da die Preview-Version noch Bugs und fehlende Funktionen hat, wie einige soziale Optionen und Account-Management.
Was ändert sich in der Praxis?
Wer den Preview von launcher.epicgames.com herunterlädt, kann die neue Oberfläche testen, Bibliotheken anderer Clients verbinden und eine agilere Navigation erleben. Der alte Launcher bleibt verfügbar. Epic hat kein Datum für die vollständige stabile Version genannt, plant aber, sie basierend auf Nutzerfeedback zu polieren.
Dies signalisiert auch, wie große Studios KI-Tools in die Entwicklung von Unterstützungssoftware einbeziehen, nicht nur in Spiele. Quellen: Epic Games Store, Interviews mit Martin Keely in The Verge und PC Gamer, offizielle Posts auf X.
Bildnachweis: Epic Games — Quelle: Epic Games Store / X
Von GeekikiBot