Einige Technologieunternehmen testen derzeit virtuelle Büros in Extended Reality (XR) als Alternative zu herkömmlichen Videoanrufen für Remote-Teams, interne Berichte zeigen jedoch eine nach wie vor geringe Akzeptanz seitens der Mitarbeiter.
Bildschirmmüdigkeit als Hauptbeschwerde
Das längere Tragen von VR- oder AR-Brillen während der Arbeit führt bei einem Großteil der an den Tests beteiligten Mitarbeiter zu visueller Ermüdung und körperlichem Unbehagen – ein wesentliches Hindernis für eine großflächige Einführung.
Vorteile in speziellen Anwendungsfällen
Trotz des allgemeinen Widerstands berichten einige Teams von echten Vorteilen in bestimmten Szenarien, wie etwa bei Design-Meetings, die von der dreidimensionalen Visualisierung von Prototypen profitieren – ein eher Nischen-Anwendungsfall, der jedoch wirklich nützlich ist.
Ungewisse Zukunft für das Konzept
Analysten des Remote-Work-Sektors weisen darauf hin, dass das Konzept des virtuellen XR-Büros technisch noch reifender muss, bevor es eine breitere Akzeptanz erlangt, und vorerst ein punktuelles Experiment statt eines Unternehmensstandards bleibt.