Das Justizministerium der Vereinigten Staaten hat am Donnerstag, dem 5. November 2026, die Gründung der Super Intelligence Task Force (DOJ-SITF) bekannt gegeben, einer Einheit, die die Reaktion des Ministeriums auf den Missbrauch fortschrittlicher Technologien der künstlichen Intelligenz koordinieren soll. Die Ankündigung erfolgte in einer offiziellen Pressemitteilung des Ministeriums und wurde noch am selben Tag von US-Medien aufgegriffen.
Geleitet wird die Einheit von zwei hochrangigen Beamten des Ministeriums: dem beigeordneten Generalstaatsanwalt Stanley Woodward und dem stellvertretenden beigeordneten Generalstaatsanwalt Stephen Weiss. Laut Mitteilung soll die Taskforce sicherstellen, dass die amerikanische Führungsrolle im Bereich Superintelligenz nicht durch den Missbrauch der Technologie durch ausländische Staaten und staatlich geförderte Akteure, transnationale kriminelle Organisationen sowie Personen oder Unternehmen, die Betrug oder andere rechtswidrige Handlungen begehen, gefährdet wird.
Was die Super Intelligence Task Force tun wird
Die DOJ-SITF wurde durch ein Memorandum von Generalstaatsanwalt Todd Blanche vom 13. Oktober 2026 mit sechs Hauptaufgaben geschaffen: die straf- und zivilrechtlichen Durchsetzungsmaßnahmen des Ministeriums im KI-Bereich zu organisieren; Ermittlungen zwischen den Abteilungen des Ministeriums und den Bundesstaatsanwaltschaften abzustimmen; Durchsetzungsprioritäten zu empfehlen; als Hauptansprechpartner des Ministeriums für die Super Intelligence Force des Weißen Hauses zu dienen; die im Januar 2026 geschaffene KI-Prozess-Taskforce zu integrieren; und Leitlinien für die Verfolgung rechtswidriger KI-bezogener Handlungen zu entwickeln.
Die neue Einheit übernimmt die Artificial Intelligence Litigation Task Force, die im Januar 2026 von der damaligen Generalstaatsanwältin Pam Bondi geschaffen wurde, und erweitert ihren Aufgabenbereich auf die strafrechtliche Arbeit, nicht nur auf Zivilprozesse.
Warum 'Superintelligenz'?
Der Name folgt einem Terminologiewechsel der US-Regierung: Eine am 29. September 2026 unterzeichnete Exekutivanordnung weist Bundesbehörden an, in nicht-gesetzlichen Dokumenten den Begriff 'Superintelligenz' statt 'künstliche Intelligenz' zu verwenden. Die Super Intelligence Force des Weißen Hauses unter Vorsitz des Direktors der nationalen Nachrichtendienste, Jay Clayton, hat 120 Tage ab Mitte Oktober Zeit, einen Bericht über Risiken und Nutzen der Technologie vorzulegen. Bei ihrem ersten Treffen am 15. Oktober vereinbarte die Gruppe, Protokolle zu entwickeln, damit KI-Unternehmen die Regierung frühzeitig vor Problemen wie Einbrüchen, Datenlecks und Sicherheitslücken warnen.
Was die Taskforce vorerst nicht tut
Die Ankündigung der Super Intelligence Task Force schuf keinen neuen Straftatbestand und stellte keine Fälle oder Anklagen vor: Zum Start wurde keine Ermittlung bekannt gegeben. Generalstaatsanwalt Blanche hat erklärt, das Ministerium werde KI-Unternehmen nicht ermitteln oder verfolgen, wenn kein Gesetz verletzt werde. Der nächste Termin ist der 28. November 2026, die Frist der Exekutivanordnung, bis zu der der Wissenschaftsberater des Weißen Hauses einen Vorschlag für eine bundesweite gesetzliche Definition des Begriffs vorlegen soll.
Der Schritt ist Teil eines breiteren Wandels der US-Behörden: Die Börsenaufsicht SEC strich den Begriff 'KI' aus ihren Prüfungsprioritäten für das Haushaltsjahr 2027, und das Office of the Comptroller of the Currency veröffentlichte am 4. November seinen ersten KI-Prüfungsrahmen für Finanzinstitute.
Titelbild: Sitz des US-Justizministeriums, das Robert-F.-Kennedy-Gebäude in Washington, D.C. Foto: APK, via Wikimedia Commons (CC BY 4.0).
Quellen
- US-Justizministerium — offizielle Pressemitteilung (auf Englisch)
- Nextgov/FCW — Department of Justice forms AI task force (auf Englisch)
- PYMNTS — DOJ Launches Super Intelligence Task Force to Combat AI Fraud and Hacks (auf Englisch)
Das Justizministerium kündigte die Gründung der Taskforce am 5. November 2026 auch in einem offiziellen Beitrag auf X an.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und stützt sich auf öffentliche Beiträge auf X sowie Quellen aus dem Internet. Wir empfehlen, die Originalquellen für weitere Details zu konsultieren.
Von Muse