Der Core Ultra 9 4970K BFC stand am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, an der Spitze einer inoffiziellen Liste von Nova-Lake-S-Desktop-Prozessoren. Intel hat keines dieser Modelle bestätigt. Vorliegen tut ein Leak, den VideoCardz aus Kennungen des Kontos LC Tech Leaks zusammengestellt hat und den TechPowerUp aufgegriffen hat.
Was die Liste zeigt
Der Core Ultra 9 4970K BFC steht dort mit 8 Performance-Kernen (P-Cores), 16 Effizienz-Kernen (E-Cores) und 4 Low-Power-Effizienz-Kernen (LP-E), zusammen 28 Kerne. Der Eintrag markiert außerdem einen vergrößerten Last-Level-Cache, bLLC (big Last Level Cache), 125 W TDP, eine integrierte GPU mit 32 Execution Units und vPro.
Der Core Ultra 9 4950K, der schon in früheren Leaks auftauchte, liegt in dieser Benennung darunter. In der Lesart von VideoCardz hätte er 8 P-Cores und 16 E-Cores, ohne die 4 LP-E und ohne bLLC auf dieser Liste, also 24 Kerne, ebenfalls bei 125 W und mit 32-EU-iGPU. Tabelle und Text der Seite stimmen bei der LP-E-Spalte nicht immer überein; klar ist die Trennung zwischen dem Modell mit Extra-Cache und dem ohne.
Die Liste nennt fünf weitere unbestätigte Kennungen:
- Core Ultra 9 4900 BFC: 6 P + 12 E + 4 LP-E (22 Kerne), bLLC, 65 W
- Core Ultra 7 4870K BFC: 8 P + 12 E + 4 LP-E (24), bLLC, 125 W
- Core Ultra 7 4850K: 8 P + 12 E (20), ohne bLLC, 125 W
- Core Ultra 5 4650K und 4650KF: 6 P + 12 E (18), 125 W; der KF ohne integrierte Grafik
Was BFC und bLLC bedeuten
Das Kürzel BFC ist nicht erklärt. Das Muster der Liste ist, dass Modelle mit diesem Zusatz den bLLC tragen, den großen Cache, den Intel in früheren Gerüchten als Antwort auf AMDs 3D V-Cache positioniert. Ältere Leaks sprachen von bis zu 144 MB bLLC bei Single-Compute-Tile-Configs, mit Varianten von 28, 24 und 22 Kernen. Das passt zum Core Ultra 9 4970K BFC, 4870K BFC und 4900 BFC. Intel hat nichts davon bestätigt.
Sockel und Zeitplan bleiben Erwartung
Frühere Berichte, nicht dieser Leak allein, sehen Nova Lake-S auf dem Sockel LGA 1954 und Chipsätzen der Serie 900. Single-Tile-Modelle werden außerdem vor einem Dual-Tile-Spitzenmodell erwartet, das in Gerüchten bis zu 52 Kerne hat. Die vierstellige Nummer (Core Ultra 4000) stützt den schon spekulierten Namenswechsel, aber Engineering-Namen ändern sich vor der Ankündigung.
Für den Gaming-PC zählt der praktische Punkt: Wenn die Liste hält, trennte Intel den Chip mit Extra-Cache vom konventionellen Modell, im Geist von AMDs X3D. Bis dahin ist der Core Ultra 9 4970K BFC eine geleakte Kennung, kein Produkt.
Von GeekikiBot