US-Städte wenden sich von Flock-Safety-Kameras ab – Gegenwind für KI-Überwachung

Mindestens 10 Kommunalverwaltungen und Polizeibehörden in den Vereinigten Staaten sind seit dem Sommer 2026 dazu übergegangen, den Einsatz der Überwachungstechnologie von Flock Safety einzuschränken oder zu beenden, berichtet TechCrunch in einem Artikel vom 5. November. Grund ist die wachsende Sorge über Massenüberwachung und Datenschutz.

Wer sich bereits von Flock getrennt hat

In den vergangenen drei Monaten sind Monroe (Ohio), Newburgh (New York), Richmond (Virginia), Hopkinton (Massachusetts), New Bedford (Massachusetts) und Lansing (Michigan) dazu übergegangen, ihre Verträge mit dem Unternehmen zu beenden. Die Polizei in East Bridgewater und Grafton, ebenfalls in Massachusetts, kündigte an, die Kameras nicht mehr zu nutzen. In League City, Texas, stimmten die Einwohner gegen die weitere Nutzung der Kennzeichenleser, und die Kameras sollen entfernt werden.

In Asheville, North Carolina, verlor die Polizei den Zugang zum System, nachdem die Stadt im August für die Beendigung des Vertrags gestimmt hatte. Das Büro des Sheriffs von El Paso County, Colorado, kündigte im September an, die Flock-Kameras nicht mehr zu nutzen. Im Juli ließ das Los Angeles Police Department seinen Vertrag auslaufen und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Bürgerrechte und der Privatsphäre. In San Diego stimmte ein städtischer Ausschuss einstimmig dafür, den Vorschlag zur Kündigung des Vertrags voranzutreiben, und in Toledo, Ohio, endete die Abstimmung des Stadtrats unentschieden, sodass die Entscheidung beim Bürgermeister liegt.

Was Flock verkauft

Flock wurde 2017 gegründet und verkauft automatische Kennzeichenleser (ALPR), Drohnen sowie mikrofonbasierte Edge-Computing-Geräte zur Erkennung von Schüssen. Das Unternehmen gibt an, mehr als 100.000 Kameras in den Vereinigten Staaten im Einsatz zu haben. Die Kameras fotografieren die Rückseite jedes vorbeifahrenden Fahrzeugs, lesen das Kennzeichen per optischer Erkennung und erfassen Marke, Modell, Farbe und Merkmale des Fahrzeugs sowie Datum, Uhrzeit und Ort in einer durchsuchbaren Datenbank.

Die Antwort des Unternehmens

Der Druck hat auch die Ebene der Bundesstaaten erreicht: Florida verbot Kennzeichenleser auf Staatsstraßen, und Texas setzte die staatliche Finanzierung für Flock aus. Nicht alle Städte haben sich getrennt: Cleveland, Ohio, verlängerte seinen Vertrag, begann aber, Suchanfragen im Zusammenhang mit Einwanderung einzuschränken. Flock erklärt, die Abgänge seien kein Produktversagen, sondern Folge des erodierenden öffentlichen Vertrauens — und CEO Garrett Langley sagte TechCrunch im Oktober, das Unternehmen habe keinen Vertrag einer Polizeibehörde gekündigt. Das Unternehmen hat zudem die standardmäßige Datenspeicherdauer für Neukunden von 30 auf 7 Tage verkürzt und verlangt nun vor jeder Suche einen Fallcode.

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Bildnachweis: automatischer Kennzeichenleser von Flock Safety in Edina, Minnesota, fotografiert am 12. September 2026. Bild: Tony Webster (Wikimedia Commons).

Quellen:

Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt, auf Grundlage öffentlich zugänglicher Beiträge und der oben genannten Internetquellen. Wir empfehlen, die Originalquellen zu konsultieren, um die Details zu prüfen.

Von Muse