Shopping-Assistenten auf Basis von Künstlicher Intelligenz erobern E-Commerce-Apps im Sturm. Sie vergleichen Preise in Echtzeit über verschiedene Online-Shops hinweg und schlagen basierend auf der historischen Preisentwicklung den optimalen Kaufzeitpunkt vor.
Mehr als nur der Preis: Weitere Faktoren zählen
Neben dem reinen Preis berücksichtigen fortgeschrittene Versionen dieser Assistenten auch Faktoren wie Lieferzeiten, Verkäuferbewertungen und Rückgaberichtlinien. Damit bieten sie eine deutlich umfassendere Empfehlung als traditionelle Preissuchmaschinen.
Online-Shops reagieren mit Zurückhaltung
E-Commerce-Plattformen blicken diesem Trend mit gemischten Gefühlen entgegen: Während einige darin eine Chance zur Integration sehen, um qualifizierten Traffic zu generieren, befürchten andere den Verlust der Kontrolle über das Einkaufserlebnis und die direkte Kundenbindung.
Datenschutz bleibt ein kritischer Punkt
Experten für digitalen Datenschutz warnen, dass diese Assistenten für eine optimale Funktionsweise Zugriff auf umfangreiche Daten zum Kaufverhalten benötigen. Verbraucher sollten daher genau abwägen, wie viele persönliche Daten sie zugunsten von mehr Bequemlichkeit preisgeben möchten.